ck | Mit 7:1 (15:9 Sätze, 3559:3408 Kegel) gewinnt die TSG Kaiserslautern gegen SK Markranstädt in der 3. Runde des DKBC-Pokal 2018/2019 und bucht dadurch das Ticket für's Achtelfinale am 05.01.2019.


Ohne Sebastian Hartmann und Tobias Schröder waren die Gäste angeschlagen und konnten dadurch nicht die gewünschte Taktik anwenden. Zwar gelang es Silvio Jabusch im Startpaar den Mannschaftspunkt gegen Markus Stephan zu holen (3:1/577:550), Florian Wagner allerdings rettete den Punkt für Kaiserslautern beim 3:1/566:574 gegen Felix Wagner.


In den Gesamtkegeln leicht im Rückstand (-35), drehten Lucas Hantke und Alexander Schöpe nun das Spiel auf Heimsieg. Alexander Schöpe rappelte sich nach zwei durchwachsenen Sätzen wieder auf und kam auf 590:529 Kegel beim 3:1 gegen Silvio Riedel. Nervenstark zeigte sich Lucas Hantke, der sich auch durch einige 9er-Serien seines Gegners nicht aus der Konzentration bringen ließ und immer einen Wurf zurücklag. Sein 2:2/586:583 im Duell der 19-Jährigen gegen Sebastian Becker lieferte Lauterns Schlusspar die perfekte Vorlage.


Mittlerweile stand es 3:1/+29, somit mussten Sebastian Peter und Pascal Kappler lediglich den Vorsprung in den Gesamtkegeln halten. Dies gelang dem Spitzenduo eindrucksvoll! Mit 4:0/624:557 ließ Lauterns Kapitän Marcus Bösewetter keine Chance. Trotz des 2:2 von Pascal Kappler war es insbesondere der 4. Satz (93+90=183!) der mit 643 Kegeln den Bestwert des Spiels markierte. Lars Parpart hatte letztendlich das Nachsehen bei guten 588 Kegeln.


Die Gäste aus Markranstädt zeigten sich als faire Sportsfreunde und das Spiel hat jedem viel Freude bereitet. Natürlich hat der Sieg auch dazu beigetragen, doch bereits vor Spielbeginn war die Stimmung herzlich und gelöst. ,,Es ist bemerkenswert dass unsere Gäste Abends noch mit dem Zug heimgefahren sind bzw. heimfahren mussten. Für ein Pokalspiel solche Strapazen auf sich zu nehmen und 20 Stunden unterwegs zu sein, Respekt! Dass wir kurzerhand drei Autos organisierten um Markranstädt vom Bahnhof abzuholen ist Ehrensache. Das war sozusagen der ,,Eisbrecher'' und schade, dass man nach dem Spiel viel zu wenig Zeit hatte. Aber es gab schon Gespräche für ein Widersehen habe ich gehört'', lässt Medienwart Carsten Kappler wissen.


Im Achtelfinale trifft die TSG Kaiserslautern in einem Heimspiel am 5.1. nun auf den Ligakonkurrenten FSV Erlangen-Bruck! Dies ergab die Auslosung auf unserer Anlage am Mittwoch Abend. Mit 6:2 wurde der FSV am 2. Spieltag schon bezwungen, somit kann man in Kaiserslautern durchaus von Losglück sprechen.


ck | Für die TSG Kaiserslautern steigt am Samstag das erste Spiel im DKBC-Pokal 2018/2019. Nach einem Freilos in der 2. Runde, reist mit dem SK Markranstädt aus Sachsen ein Gegner aus der 2. Bundesliga Ost/Mitte in die Pfalz. Schied man in den letzten beiden Jahren bereits im 1. Spiel des Pokals aus, hofft man bei der TSG nun diesen Negativtrend zu stoppen. Einfach wird diese Aufgabe jedoch nicht. Die Gäste, die zum ersten mal in Kaiserslautern spielen, können zwar mit einem enormen Heimvorteil auf ihrer Anlage aufwarten, bei Auswärtsspielen schaut dies allerdings ganz anders aus.


Im Keglerheim von Markranstädt sind Heimergebnisse jenseits der 4000 bzw. 700 Kegel mittlerweile nichts besonderes mehr. Wenn man bedenkt, dass Serbien den Weltmeistertitel 2017 mit 3982 Kegeln erreichte, lässt sich erahnen in welchen Bereichen die Ergebnisse der Lauterer Gegner einzuordnen sind. ,,Natürlich hätten wir das Auswärtsspiel in Markranstädt auch gern genommen. Wenn man sich anschaut was dort gespielt werden kann, hat das sicherlich seinen Reiz'', findet Sebastian Peter. Die Markranstädter Kegler sind begünstigt von dem guten Kegelfall. Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass solche Spitzenergebnisse nicht ohne die nötige Präzision zu erzielen sind. Als Beispiel kann hier das letzte Heimspiel von Sebastian Hartmann aufgeführt werden, der im 4. Satz bei jedem Anwurf eine rechte Gasse spielte, 203 Kegel erzielte und ein Gesamtergebnis von 709 vorweisen konnte.


Der Bahnrekord in Kaiserslautern liegt bei 693 Kegeln, aufgestellt von Fabian Seitz im Viertelfinale des DKBC-Pokal 2015/2016. ,,Mit solchen Ergebnissen rechne ich morgen nicht'', stellt Lauterns Kapitän klar. ,,Ich gehe jedoch davon aus, dass wir einige hohe Einzelergebnisse sehen werden''. Man ist sich bei der TSG bewusst, mit 3603 Kegeln als Saisonbestleistung wird dies nicht reichen um als Sieger im K.O.-Duell hervorzugehen. ,,Dafür geben unsere Bahnen zu viel her. Unsere letzten Spiele haben aber gezeigt, dass es möglich ist die Mannschaft nach vorne zu pushen. In einem ,,Alles oder Nichts'' Spiel müssen wir so einen Moment schaffen, dann reicht es hoffentlich in die nächste Runde einzuziehen.''


Wie sich die Gastmannschaft insgesamt auf den TSG-Bahnen zurechtfindet ist wohl die große Unbekannte und könnte zum entscheidenden Faktor des Spiels werden. Im Vergleich zu den Heimergebnissen zeigen die Statistiken des SK Markranstädt in Auswärtsspielen deutlich nach unten. Differenzen von bis zu 800 Kegel machen die Gäste unberechenbar. Gleichwohl möchte man in Kaiserslautern ein gutes Pokalspiel zeigen und sehen. Die Vorzeichen dafür sind bereits geschaffen, Sportwart Frank Jung hat die aktuell besten Spieler zur Verfügung die sich morgen ab 13 Uhr dem Kampf, um den Einzug in das Achtelfinale, stellen.


ck | Am 12.10. wurde auf unserer Anlage die 3. Runde des DKBC-Pokal 2018/2019 ausgelost. Schließlich kommt der Pokalleiter des DKBC, Karl Welker, aus Kaiserslautern. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern warten diesmal Geger aus Sachsen auf die TSG.


Für die Frauen beginnt der Pokalwettbewerb mit der 3. Runde am 25.11. in Bennewitz. Die Runden zuvor waren Freilose, aufgrund der geringen Teilnehmerzahl in dieser Saison. Die Mannschaft des KSV 51 spielt aktuell in der 2. Liga Nord/Ost und befindet sich nach fünf Spieltagen auf dem letzten Platz. Die Reise nach Westsachsen kurz hinter Leipzig ist für Margit Welkers Team Neuland, bisher gab es keine Duelle zwischen beiden Mannschaften.


Ein Tag zuvor, am 24.11., steigen auch die Männer in den Pokalwettbewerb ein. Nach einem Freilos in der 2. Runde kommt es im Heimspiel zum Duell gegen den SK Markranstädt (ebenfalls bei Leipzig) aus der 2. Bundesliga Ost/Mitte. Das Aufeinandertreffen gegen die TSG ist auch hier eine Premiere. Dadurch ist es schwer einzuschätzen wer hier das Rennen macht.


Sollte eine oder beide Mannschaften weiterkommen, steigt das Achtelfinale am 05./06.01.2019. Das ''Final Four'' wird am 01./02.06.2019 in Freiburg ausgetragen.

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