ck | Der erste Auftritt im DKBC-Pokal 2017/2018 war zugleich der letzte: Mit 3:5 (12:12 Sätze, 3397:3422 Kegel) verliert die TSG Kaiserslautern in der 3. Runde gegen den TSV Schott Mainz. Das erhoffte Hammerduell Katrin Barz gegen Melanie Helbach blieb aus, dafür sorgten andere Spielerinnen für Furore.


Gedämpfte Stimmung bei der TSG vor Spielbeginn: Katrin Barz musste wenige Stunden vor Spielbeginn krankheitsbedingt absagen. ,,Das hat unser Spiel natürlich sehr beeinflusst und uns geschwächt'', reflektiert Co-Trainer Pascal Kappler. Sissi Wagner rückte in die Startformation und traf dort auf die amtierende Deutsche Meisterin der Seniorinnen A Martina Orth-Helbach, die mit 615 Kegel gleich das erste Ausrufezeichen der Partie setzte und mit 4:0 gewann. Bis auf den 3. Satz (insgesamt 95 Kegel) spielte Sissi Wagner gut mit, ihre 522 Kegel konnten jedoch nichts ausrichten. Besser lief es dagegen für Sarah Lehmann. Erneut mit einem starken Auftritt gelang ihr ein eindrucksvoller 4:0 Konter mit 578:506 Kegel gegen Doina-Ana Westermann.


Mit 1:1 und -21 Kegel ging es weiter.


Christine Nikiel erreichte gegen Linda Kaiser im 3. Satz das zwischenzeitliche 1:2 und holte mit 162:141 Kegel etwas auf. Der letzte Satz (113:114) brachte leider keine Verbesserung zugunsten der TSG, 1:3 mit 522:544 Kegel. Auch jetzt hielt die zweite TSG-Akteurin Simone Hartner Kaiserslautern weiter im Spiel. Mit persönlicher Bestlesitung von 589 Kegel gewann sie ihr Duell gegen Lisa Helbach (571 Kegel) nach einem Kraftakt mit 3:1.


2:2 nach Punkten, -25 Kegel in den Gesamtkegel waren lösbar.


Teresa Whitfield hatte nun die Aufgabe Melanie Helbach im Auge zu behalten, während der Punktgewinn von Venessa Welker gegen Miriam Große angepeilt wurde. So wäre man im besten Falle auf ein 5:3 gekommen, aber es lief anders.


Mit 1:2 und 419:433 ging Teresa Whitfield in den 4. Satz. Vanessa Welker entfaltete endlich ihr Potenzial und kam schnell auf ein 2:0 mit 311:276 Kegel. Zwar musste der 3. Satz mit 154:167 abgegeben werden, doch niemand zweifelte an diesem Punkt. 97:83 für Teresa Whitfield in die Vollen, 102:105 für Venessa Welker. Miriam Große ließ sich einfach nicht abschütteln. Teresa Whitfield kam Melanie Helbach immer näher und auch Venessa Welker zeigte keine Schwäche. Doch es war Miriam Große die mit den letzten Würfen die Partie für Mainz entschied.

 

Während Teresa Whitfield mit 2:2 und 569:567 Kegel den Punkt holte, spielte Miriam Große eine Neun, eine Neun und eine Acht zum Schluss. Mit 152:176 wurde der Satz verloren und auch das Spiel: 2:2, 617:619 Kegel zum Nachteil für Vanessa Welker. Dadurch ging es nicht ins Sudden Victory sondern Mainz siegte mit 5:3! Kaiserslautern sichtlich geschockt über diesen Spielverlauf, die Mannschaft von Gabriele Moll fassungslos glücklich.


Lauterns Trainerin Margit Welker: ,,Nüchtern betrachtet müssen wir uns nicht verstecken. Trotz des Ausfalls von Katrin Barz hatten wir den Sieg vor Augen''.


Pressewart Carsten Kappler: ,,343 Kegel auf den letzten 60 Wurf von Miriam Große, ein Weltklasse Ergebnis. Da kannst du nicht mehr viel ausrichten. Viele hätten gern ein Sudden Victory gesehen, leider hat es nicht gereicht''.


Martina Orth-Helbach: ,,Wir sind überglücklich und haben nicht unverdient gewonnen. Ehrlicherweise profitierten wir auch vom Aufall von Katrin Barz. Mit ihr sähe das Ergebnis in den Gesamtkegel sicherlich anders aus''.


Die Zuschauer erlebten einen Pokalfight mit großem Unterhaltungswert. Neue Bestleistungen auf beiden Seiten und einer Miriam Große, die zuvor noch nie einen 600er spielte und zur Matchwinnerin für die Gäste avancierte. Für die nächste Runde in Gaisbach wünschen wir den Blauen natürlich ,,gut Holz'' und hoffen auf eine kleine Revanche beim nächsten Aufeinandertreffen am kommenden Sonntag wenn es in der Liga in der Landeshauptstadt wieder auf Punktejagd geht.

ck | Lange mussten die Frauen der TSG Kaiserslautern auf ihren ersten Auftritt im diesjährigen DKBC-Pokal warten. Am morgigen Sonntag ist es dann endlich soweit, ab 13 Uhr rollen die Kugeln in der 3. Runde auf heimischer Anlage. Es kommt zu einem Rheinland-Pfalz Derby, der TSV Schott Mainz reist in die Barbarossastadt.


Die Mannschaft mit den Deutschen Meisterinnen Melanie Helbach (100 Wurf) und Martina Orth-Helbach (Seniorinnen A) konnte am letzten Spieltag der 2. Bundesliga einen hauchdünnen, aber wichtigen Sieg in Rottweil einfahren und wittert nun Morgenluft. Kaiserslautern hingegen gab den Sieg gegen Önsbach fast noch aus der Hand, kann aber mit Sarah Lehmann, Vanessa Welker, Katrin Barz und Teresa Whitfield Spielerinnen einsetzen, die allesamt in der Lage sind an und über 600 Kegel zu kegeln.


Entscheidend wird sein, mit welcher taktischen Aufstellung Mainz in das Spiel geht. Setzt man auf sichere Mannschaftspunkte von den beiden Topspielerinnen oder geht man volles Risiko und stellt stark gegen stark ?! Für die Zuschauer sicherlich ein Leckerbissen wenn es zum Duell Katrin Barz gegen Melanie Helbach kommt. Während Katrin Barz mit 651 Kegel neue persönliche Bestleistung direkt im ersten Heimspiel erzielte, ließ Melanie Helbach mit 641 Kegel in der Vorbereitung aufhorchen.


In jedem Fall hat ein Pokalspiel seinen besonderen Reiz, es geht um Alles oder Nichts.


ck | In der 3. Runde des DKBC-Pokal 207/2018 empfängt die TSG Kaiserslautern den Ligakonkurrenten TSV Schott Mainz zum Rheinland-Pfalz Derby, dies ergab die Auslosung am Mittwoch Abend auf unserer Anlage.


Am 05. November ab 13 Uhr duellieren sich die beiden Mannschaften im Kampf ums Achtelfinale. Eine sehr spannende Begegnung mit hohen Ergebnissen darf erwartet werden...


Im Anschluss an den Bundesliga-Staffeltag am 22. Juli wurden im Sporthotel Öhringen die ersten Auslosungen für den DKBC-Pokal 2017/2018 durchgeführt. Unter der Leitung von Karl Welker hat die Losfee Daniel Schmid für die TSG Kaiserslautern ein gutes Händchen gehabt.


Nach einem Freilos in der 1. Runde geht es für die Männer in der 2. Runde nach Mutterstadt zum Pfalzderby. Hier kann man sicherlich von Losglück sprechen. Eine kurze Anreise, dazu ist der Kader des KVM durch den Weggang von Damir Dundic deutlich geschwächt. Auch der verpasste Aufstieg zur 2. Bundesliga Nord/Mitte ist sicherlich noch nicht gänzlich überwunden. Zum Duell mit dem Landesligisten kommt es am 07. Oktober.


Noch ohne Gegner können sich die Frauen erstmal auf die 2. Bundesliga Süd/West konzentrieren. Aufgrund der Meldungen war keine 1. Runde notwendig, in der 2. Runde gab es ein Freilos. Somit greift die Mannschaft von Trainerin Margit Welker erst am 05. November ins Pokalgeschehen ein. Wann die 3. Runde ausgelost wird steht aber noch nicht fest. | ck