Recht deutlich hat die TSG 2 mit 1:7 (9:15 Sätze, 3417:3569 Kegel) das Heimspiel gegen den KV Mutterstadt 1 verloren. Der direkte Wiederaufstieg ist für Mutterstadt das gesteckte Ziel und entsprechend agierte die Mannschaft auch.

 

Nahezu in allen Duellen konnten die Gäste ihre Punkte machen. Lediglich Lauterns Mannschaftsführer Carsten Kappler wendete mit 4:0 und 580:546 gegen Armin Kuhn die höchstmögliche Niederlage ab, die allerdings bei anderer Aufstellung der Gäste durchaus möglich gewesen wäre.

 

Kaiserslautern spielte insgesamt gut, Florian Wagner (600) Andreas Wagner (582) und Carsten Kappler (580) waren Lauterns Beste, doch die letzten beiden Spiele forderten enorm viel Kraft wie sich jetzt herausstellen sollte. ,,Das werden wir mit der Zeit auch festigen konstant 3500 Kegel zu spielen'', versichert Carsten Kappler.

 

Mutterstadt hat verdient gewonnen, drei 600er (Damir Dundic 633, Wilfried Klaus 618, Rainer Perner 610) und eins der besten Auswärtsergebnisse bisher, wie Rainer Perner mitteilte, untermauern die Aufstiegsambitionen der Vorderpfälzer.

 

Die Ergebnisse: Benjamin Wagner/Stefan Reinle (1:3, 567:610 gegen Rainer Perner), Florian Wagner (2:2, 600:618 gegen Wilfried Klaus), Carsten Kappler (4:0, 580:546 gegen Armin Kuhn), Christopaher Braun (0:4, 536:586 gegen Gerhard Schmitt), Andreas Wagner (0:4, 582:633 gegen Damir Dundic) und Christian Engel (2:2, 552:576 gegen Bastian Hört)

 

(ck)

Die Männer der TSG II präsentieren sich derzeit so stark wie noch nie seit der Einführung von 120-Wurf in Rheinland-Pfalz. In Liedolsheim gegen die Mannschaft von Stefan Seitz fast gewonnen und im DKBC-Pokal gegen den ESV Schweinfurt mit einer überzeugenden Leistung die 3. Runde erreicht.

 

Da passt es nur zu gut, wenn zum 4. Spieltag der 1. Rheinland-Pfalz Liga der nächste starke Gegner wartet. Am Samstag ab 16 Uhr kommt es in Kaiserslautern zum Pfalzderby gegen den Bundesligaabsteiger KV Mutterstadt I. Die Vorderpfälzer um Wilfried Klaus und Damir Dundic werden alles daran setzen den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga Nord/Mitte zu schaffen.

Zeit zum verschnaufen bleibt der TSG angesichts dessen also keine, wie Mannschaftsführer Carsten Kappler berichtet: ,,Von unseren guten Ergebnissen der letzten Spiele dürfen wir uns nicht blenden lassen. Es gilt sich in jedem Spiel neu zu konzentrieren, sonst bleiben die bisherigen Erfolge nur Momentaufnahmen. Sicherlich gehen wir mit viel selbstvertrauen in die Partie und mit dem Wissen das wir derzeit zu vielem in der Lage sind. Dennoch ist jeder Spieler aufgefordert sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Das klappt aktuell sehr gut und ich werde meine Mannschaft auch für Mutterstadt motivieren damit wir am Ende die Punkte in Kaiserslautern lassen''.

 

(ck)