Bei gewohnt schwierigen Verhältnissen gewinnt die TSG Kaiserslautern 2 das Auswärtsspiel in Ockenheim mit 6:2 (14:10 Sätze, 3298:3238 Kegel) und übersteht die erste Hürde in der neuen Saison.

 

Andreas Wagner zeigte sich zu Beginn nervenstark mit seinem 3:1 und 532:535 Kegel gegen Stefan Brendel. Da auch Christopher Braun mit 550:576 Kegel den Anschluß behielt, schmerzte der Punktverlust durch das 1:3 nur bedingt.

 

Ein ähnliches Bild im Mittelpaar als Carsten Kappler ins Abräumen das Duell mit 3:1 (534:499 Kegel gegen Alexander Reckert) entschied und Benjamin Wagner Federn ließ mit 1:3 und 520:559 Kegel gegen Helmut Schitthof.

 

2:2 nach Punkten und -33 Kegel Rückstand, für Lauterns Schlußpaar kein Problem.

 

Bereits nach dem 1. Satz war der Rückstand zu einer Führung geworden, Pascal Nikiel (3:1, 577 Kegel gegen Hans-Jürgen Stöhr) und Christian Klaus (3:1, 585:521 Kegel gegen Bernd Biedesheimer) schnürten eindrucksvoll das Siegpaket für Kaiserslautern.

 

Mannschaftsführer Carsten Kappler kommentiert:

,,Wie jedes Jahr fanden wir in Ockenheim gewöhnungsbedürftige Materialverhältnisse vor und anhand der Mannschaftsstellung stellte ich so dagegen dass wir hoffentlich im letzten Durchgang den Sieg einfahren.

Zu technischen Problemen zu Beginn kamen Abstimmungsprobleme beim Zeit anhalten sodass wir im bereits Startpaar gefordert wurden den Fokus auf das Sportliche zu legen, anstatt die Konzentration zu verlieren.

Im Mittelpaar konnten wir glücklicherweise einen Punkt machen, wir blieben in Reichweite. Pascal Nikiel und Christian Klaus sorgten im Finale direkt für klare Verhältnisse und spielten unglaublich gut, konzentriert und fokussiert. Die Taktik ging vollends auf und ein großes Kompliment an unser Schlußpaar, well done!

Diesen Brocken haben wir hinter uns und verdient gewonnen. Auf den Ockenheimer Bahnen ging es nicht darum Spitzenergebnisse zu erzielen sondern in den Duellen zu Punkten. Das konnten wir weitestgehend sicher umsetzen und mit 3300 Kegel war auch das Kegelergebnis sehr ordentlich''.

 

(ck)

 

Fast genau zwei Jahre ist es her als Mannschaftsführer Carsten Kappler in seinem Vorbericht zum Spiel in Liedolsheim den Sieg gegen höherklassige Teams prophezeite. Nach der Umstellung auf 120-Wurf in der Saison 2015/2016 in Rheinland-Pfalz belegte die TSG 2 am Ende den 3. Platz in der 1. Liga, holte sich nach 2015 wieder den Liga Cup und sicherte sich die Qualifikation für den DKBC-Pokal 2016/2017.

 

Hier stehen die Männer derzeit in der 2. Runde, nach einem starken Auftritt gegen den Bundesligaaufsteiger SKG 77 Singen. ,,Wir sind exakt im selbstgesteckten Zeitplan und unsere Erfolge der letzten Monate geben uns recht das wir alles richtig gemacht haben'', kommentiert Carsten Kappler.

 

In der Tat hat sich Lauterns Zweite stabilisiert und etabliert, in der neuen Saison warten jedoch wieder neue Herausforderungen auf die Mannschaft. Wenn man die Teams in der 1. Rheinland-Pfalz Liga liest versprechen einige Duelle sehr viel Spannung, mit dem Bundesligaabsteiger KV Mutterstadt, dem KV Liedolsheim, der neugeformten TSG Schwabenheim und der TSG 2 wird es wohl einen Vierkampf um die Tabellenspitze geben.

 

Druck verspürt man in Kaiserslautern keinen: ,,Solange unsere erste Mannschaft nicht aufgestiegen ist können wir auch nicht aufsteigen, bis dahin werden wir versuchen in der Liga oben mitzuspielen und jetzt im DKBC-Pokal die nächste Hürde zu nehmen, was sehr schwer werden dürfte'', so der Mannschaftsführer.

 

Mit dem ESV Schweinfurt spielt am 08. Oktober ein direkter Konkurrekt der Lauterer Bundesligamannschaft gegen die Zweite und angesichts der bisherigen Duelle in der 2. Bundesliga muss die TSG schon auf einen taktischen Fehler der Gäste hoffen um weiterzukommen.

 

Doch davor steht die Partie gegen GH 82 Ockenheim auf dem Plan, die am Samstag um 14 Uhr beginnt und den Anfang der diesjährigen Ligasaison bildet.

 

(ck)