ck | Mit 2:6 (9,5:14,5 Sätze, 3482:3502 Kegel) verliert die TSG Kaiserslautern beim Tabellenführer TSV Großbardorf ärgerlich, zeigt jedoch eine starke Moral.


Während Pascal Nikiel (2:2/580:584 gegen Pascal Schneider) den Mannschaftspunkt im letzten Abräumen mit 60:81 bitter verlor, wurde Markus Stephan nach 60 Wurf (0:2, 241:291) erlöst. Ins Abräumen wollte an diesem Tag so gar nichts gelingen. Leider schaffte es Carsten Kappler anschließend nicht die Lücke zu schließen, sodass es zum 0:4/507:571 gegen Marco Schmitt kam. Ein Rückstand der letzendlich das Spiel auf dem Papier entscheiden sollte.


Lucas Hantke hielt anschließend in den ersten beiden Sätzen gegen Christian Helmerich gut mit, musste den Ausnahmespieler dann ziehen lassen zum 0:4/562:608. Weil Alexander Schöpe auf der Gegenseite den Mannschaftspunkt mit sehr starken 627:570 (3,5:0,5) gegen Patrick Ortloff gewann, bestand für die TSG noch eine reelle Chance zurück ins Spiel zu kommen. Kurios das Unentschieden von Alexander Schöpe im 3. Satz, als der letzte Wurf ins Volle Bild zuerst eine drei war und sich dann zu einer Acht entwickelte. Nicht die letzte Seltenheit in diesem Spiel.


Zwar ging die Taktik, Großbardorfs Topspieler Pascal Schneider und Christian Helmerich aus dem Spiel zu nehmen, nicht wirklich auf, doch 57 Kegel Rückstand waren machbar. Trotz der intensiven Attacken der Lauterer Schlussspieler, schob sich Großbardorf mit letzter Kraft dann doch über die Ziellinie. Matthias Menninger startete mit 122:156 gegen Sebastian Peter und setzte im 3. Satz den entscheidenden Konter nach 77:99 in die Vollen zum 158:148 Satzgewinn (81:49 ins Abräumen). Sebastian Peter verlor mit 1:3/606:599. Zwar konnte Pascal Kappler sein Duell gegen Torsten Frank mit 3:1/600:570 entscheiden, die Gesamtkegel bewahrten Großbardorf zumindest vor einem Unentschieden.


Für Kaiserslautern bleibt die Erkenntnis, die Moral stimmt weiterhin. Auch wenn die Niederlage sehr ärgerlich war, gibt es viel positives aus diesem Spiel mitzunehmen um dies in die nächsten Duelle einfließen zu lassen. Zum Beispiel die Tatsache, dass man trotz des knappen 500ers das beste Ergebnis einer Gastmannschaft in der bisherigen Saison auf den TSV-Bahnen erzielte.


ck | Das kommende Auswärtsspiel führt Kaiserslautern nach Großbardorf. Bislang konnte die TSG immer bei den Gastgebern gewinnen und natürlich möchte Kapitän Sebastian Peter, dass diese Serie weiterhin hält.


Der Tabellenführer gewann in den bisherigen drei Heimspielen jeweils mit nur 5:3 und konnte wie in den Jahren zuvor auf die Grundpfeiler der Mannschaft, Christian Helmerich und Pascal Schneider, setzen. ,,Gelingt es uns an einem oder beiden Spielern dran zu bleiben, sollte dies der Mannschaft den nötigen Schub geben wie gegen Zeil das Powerplay auszupacken'', meint Medienwart Carsten Kappler. ,,Der TSV schafft seine Siege fast ausschließlich wegen der Ausnahmeergebnisse der beiden Topspieler.''


Kapitän Sebastian Peter muss am Samstag leider auf Florian Wagner verzichten, dafür rückt Markus Stephan in die Startformation. Zusammen mit Lucas Hantke, Alexander Schöpe, Pascal Nikiel, Pascal Kappler und Sebastian Peter bilden sie den Lauterer Kader in Trikot der TSG.

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