ck | Wieder gelingt es der TSG nicht sich einen wichtigen Sieg zu schnappen: Mit 2:6 (10:14 Sätze, 3611:3629 Kegeln) bleibt Kaiserslautern in Schweinfurt punktlos trotz Christian Klaus' 650 Kegeln im Finale.


Andreas Wagner (1:3, 575:611 gegen Manuel Büttner) und Pascal Kappler (2:2, 609:642 gegen Holger Hubert) gaben ihre Punkte ab, doch der Rückstand war machbar.

 

Kapitän Sebastian Peter behielt gegen Andreas Ruhl die Nerven, 2:2 mit 601:552 Kegeln. Ein geschenkter 2. Satz (120:152) bedeutete den Matchverlust von Alexander Schöpe gegen Markus Krug: 2:2, 591:597 Kegeln.


Der schleichenden Niederlage stemmte sich Christian Klaus entgegen. 185:159 Kegeln im ersten Satz weckte Hoffnung im TSG-Team. Da sich Pascal Nikiel gegen Daniel Eberlein (1:3, 565:589) aber nicht durchsetzen konnte, reichte das 2:2 mit überragenden 650:638 Kegel von Christian Klaus nicht. 18 Kegel fehlten zum Sieg.


Nun kommt im nächsten Spiel auch noch der Tabellenführer aus Großbardorf. Pascal Kappler: ,,Wir haben nicht schlecht gespielt. Schweinfurt rettete den Vorspung von Holger Hubert im Startpaar bis zu den letzten Würfen. Damit mussten wir rechnen, dass die Gastgeber solche Ergebnisse nutzen. Ändern können wir jetzt nichts mehr, Großbardorf wartet schon. Da werden wir alles in die Waagschale werfen, entweder alles oder nichts''.


ck | Am 7. Spieltag der 2. Bundesliga Nord/Mitte kommt es in Schweinfurt zum Verfolgerduell zwischen den ESV Schweinfurt und der TSG Kaiserslautern. Die Gastgeber stehen auf dem 4. Platz mit 7:5 Punkten, Kaiserslautern auf dem 2. Platz mit 8:4 Punkten. Zwar ist Spitzenreiter Großbardorf mit 12:0 Punkten weiterhin ungeschlagen, trifft jedoch am 8. Spieltag in Kaiserslautern auf die TSG.


,,Die aktuelle Tabellensituation verlangt einen Sieg in Schweinfurt um zuhause gegen Großbardorf den Rückstand hoffentlich zu verkürzen'', analysiert Sportwart Frank Jung. Aber auch ein Blick ins untere Tabellenfeld ist angebracht, Weiden liegt mit 6:6 Punkten auf dem 8. Platz. Bis auf den Tabellenführer und die derzeitigen Schlusslichter Liedolsheim (0:12 Punkte) und Luhe-Wildenau (1:11 Punkte) kann die Tabellenmitte also ordentlich durchgemischt werden.


Für Sebastian Peters Mannschaft wird es wohl ein unberechenbares Spiel werden, Schweinfurt kann locker über 3600 aber auch an die 3400er Grenze spielen. Fakt ist, die Gastgeber sind noch ohne Heimsieg in dieser Saison und dies soll nach dem Willen von Lauterns Kapitän auch so bleiben: ,,Die Bahnen liegen uns. Wenn wir gut ins Spiel finden und gleich zu Beginn mutig agieren steigen die Chancen zwei Punkte einzusacken.''