Für einen Paukenschlag sorgte die TSG am 6. Spieltag. In Schweinfurt trumpfte Sebastian Peters Mannschaft groß auf und trug den Sieg in die Heimat. Beim 7:1 aus Lauterer Sicht sahen die Gastgeber vom ESV sprichwörtlich Rot bei nur einem Duellsieg der Hausherren.

 

Für die TSG waren Christopher Braun und Christian Klaus zuerst an der Kugel. Schnell wurde klar, hohe Ergebnisse sind möglich. Während sich Christian Klaus mit 159:129 und 152:142 bereits nach zwei Sätzen ein Polster schaffte, kämpfte Christopher Braun gegen Daniel Eberlein gegen die Gesamtkegel nach dem schnellen 0:2 Rückstand mit 295:322. Dies gelang nur im 4. Satz, sodass Daniel Eberlein mit 3:1 und 622:568 deutlich die Nase vorn hatte. Für Christian Klaus sollte sein Vorsprung reichen, wenngleich Holger Hubert zum 2:2 Ausgleich kam, 589:570.

 

Der Start war akzeptabel, 1:1 und lediglich 35 Kegel zurück.

 

Im zweiten Spieldrittel nahm Lauterns Sieg Form an. Pascal Nikiel machte hier das beste Auswärtsspiel seiner noch jungen Karriere. Christian Rennert hatte mit 316 Kegel zur Halbzeit nichts zu lachen, denn Pascal Nikiel wechselte mit 337 Kegel! Auch Alexander Schöpe sprang auf den Siegeszug auf, 2:0 mit 307:280 Kegel. Nicht nur die Fans am Liveticker spürten nun die Chance einen echten Big Point zu landen.

Um den 3. Satz wurde anschließend hart duelliert, den beide TSGler knapp für sich entschieden. Dadurch lag Alexander Schöpe gegen Edwin Bischoff 3:0 vorne, dieser Punkt war sicher. Am Ende stand ein 3:1 mit 611:595 Kegel an der Anzeige. Pascal Nikiel wehrte sich im 4. Satz gegen Christian Rennerts Attacken, der mit 104:84 in die Vollen das Blatt zu wenden versuchte. Ein sicheres Abräumen des Lauterers folgte und es stand 2:2, 638:620 Kegel für Pascal Nikiel, bravo!

 

Kaiserslautern mit Rückenwind, 3:1 und nur noch ein Kegel im Minus.

 

Von der sehr guten Vorarbeit profitierten dann Pascal Kappler und Sebastian Peter, die sichtlich befreit ihr Können zeigten. Mit 179:141 Kegel startend und 160:160 folgend, ließ Pascal Kappler keine Träume der Schweinfurter zu. Im anderen Match lag Sebastian Peter mit 1:1 und 291:310 Kegel zwar zurück, doch das eingespielte Team legte nach. 150:142 für Pascal Kappler, 169:141 für Sebastian Peter. Der ESV abgeschlagen, Kaiserslautern gewann auch die 4. Sätze mit 150:143 und 156:124.

Pascal Kappler holte mit 3,5:0,5 und 639:586 Kegel gegen Christoph Parente den Sieg, Sebastian Peter gegen Manuel Büttner und 3:1 mit 616:569 Kegel. Ein ganz starkes Finish der TSG.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Pascal Nikiel: ,,Nach dem 3. Satz realisierte ich was für ein Ergebnis ich da gerade spiele und schon war ich aus der Konzentration. Im Abräumen fing ich mich dann wieder und der Punkt war unser''.

 

Pascal Kappler: ,,Für uns Schlußspieler ist es natürlich immer besser mit einer realistischen Chance auf Punkte an den Start zu gehen. Heute hat das super funktioniert mit einem tollen Gesamtergebnis''.

 

Sebastian Peter: ,,Ich habe heute eine Mannschaft gesehen wie ich sie mir von Anbeginn der Saison gewünscht habe. Das war ganz große Klasse und daran müssen wir nun anknüpfen für die nächsten Spiele''.

 

(ck)

Die TSG steht auch am 6. Spieltag wieder vor einer schweren Aufgabe. In Unterfranken wartet der ESV Schweinfurt auf die Mannschaft von Sebastian Peter. Zwar bietet die Anlage ähnliche Bahnverhältnisse wie in Kaiserslautern, doch die starken Schweinfurter um Holger Hubert werden nur zu bezwingen sein wenn die TSG wie in Hirschau ein Ergebnis um 3600 erzielt.

 

Mit erst einem Sieg aus fünf Spielen und dem 7. Platz in der Tabelle war der Saisonstart für Kaiserslautern ernüchternd. In Schweinfurt zählt neben der taktischen Aufstellung auch, dass die Mannschaft ihre Lockerhet und Spielfreude nicht verliert sondern sich ungezwungen dem Gegner stellt.

 

Wird beides erfolgreich umgesetzt, können wir auf ein gutes Ergebnis hoffen, so Lauterns Kapitän Sebastian Peter.

 

(ck)