ck | Es wurde zu einem Krimi, die Punkteteilung war letztendlich gerecht: Mit 4:4 (9:15 Sätze, 3615:3610 Kegel) gegen den SKC Victoria Bamberg II bleibt die TSG zuhause weiterhin ungeschlagen, verschiedene Einzelleistungen machten den Unterschied.


Pascal Nikiel bekam es zum Start mit Sebastian Rüger zu tun. Der Titelsammler auf nationaler und internationaler Ebene ging schnell mit 2:0 und 317:269 Kegel in Führung. Den Mannschaftspunkt konnte Pascal Nikiel nicht mehr holen, doch mit 1:1 und 327:321 Kegel in den beiden letzten Sätzen schaffte er es zu einem 1:3 mit 596:638 Kegel. Ein sicheres Abräumen verhalf Christian Klaus zu seinem Mannschaftspunkt gegen Sören Wölm. Im ersten Satz noch mit 135:162 hinten, rückte er dies mit 155:127 im Zweiten wieder gerade. Durch 165:126 im 4. Satz zog Christian Klaus dann endgültig davon: 2:2 mit 596:562 Kegel.


1:1 mit -8 Kegel nach dem ersten Durchgang, beide Mannschaften lauerten auf ihre Chance.


Andreas Wagners Vollespiel (85 und 88 Kegel) im 2. und 3. Satz nutzte Florian Seiler um sich den Punkt zu holen. Mit 1:3 und 562:570 Kegel war dies ein Rückschlag für die TSG. Den Anschluss gegen Dominik Teufel hielt Florian Wagner lange Zeit aufrecht, doch im letzten Abräumen wollte dann gar nichts mehr gelingen: 36 Kegel mit Null Fehlwurf trotz 113 Kegel in die Volle! Nur ein Mannschaftspunkt, doch mit 613 Kegel kann der Lauterer sehr zufrieden sein. Dominik Teufel hingegen spielte mit bärenstarken 650 Kegel den Partiebestwert.
1:3 und 53 Kegel im Rückstand, nicht unmöglich aber schwierig.


Den ersten Satz verloren Sebastian Peter (135:141) und Alexander Schöpe (155:163) auch gleich. Nun musste eine passende Antwort kommen und es war eine gewaltige: Mit 154:141 machte Alexander Schöpe Kegel gut, während Sebastian Peter (106 Volle, 86 Abräumen) mit fantastischen 192:137 Kegel den Rückstand fast im Alleingang egalisierte.
Durch sein 2:2 mit 624:564 Kegel gegen André Roos erfüllte Lauterns Kapitän seine Pflicht, Alexander Schöpe fehlten zwei Kegel zum Unentschieden gegen Thomas Müller (2:2, 624:626), sodass Bamberg dieses Duell gewann und vier Mannschaftspunkte holte. Weil Kaiserslautern doch noch das bessere Gesamtergebnis spielte, kam es zu einem 4:4 Unentschieden.


,,Dass wir nochmal so zurück ins Spiel kommen war nicht abzusehen, doch es zeigt die von mir geforderte Einstellung. Mit einem Unentschieden sind wir nicht unglücklich, heute war dies ein gerechter Spielausgang'', kommentiert Sebastian Peter.


ck | Im Spiel gegen den KV Liedolsheim am letzten Samstag konnte die TSG wieder neuen Mut fassen und die herben Niederlagen gegen Mutterstadt und Erlangen ausblenden. Dennoch bleibt keine Zeit und die Wunden zu lecken wenn es morgen zum Duell gegen den SKC Victoria Bamberg kommt.


,,Wir haben erkannt was uns in den Spielen zuvor gefehlt hat. Nun heißt es auch gegen Bamberg den Kopf auf Sieg zu stellen und mit der gleichen Entschlossenheit und Willensstärke zu agieren'', so Kapitän Sebastian Peter.


Zwar kann Bamberg laut den Presseberichten nicht aus den Vollen schöpfen, für Kaiserslautern ist dies jedoch kein Grund weniger als 100% zu geben: ,,Bei jedem Satz muss erkennbar sein dass wir den Sieg wollen, auch wenn mal ein Wurf misslingt. Wir sind keine Roboter aber die Einstellung zum Spiel muss stimmen.''


Im letzten Duell waren Ergebnisse über 600 nötig um zu Punkten, viel anders wird es trotz der Personalsorgen der Bamberger diesmal auch nicht sein. Schließlich kommen insbesondere die jungen Spieler der Gäste auf den schnellen Kunststoffbahnen gut zurecht. Der psychische Vorteil liegt jedoch bei den Hausherren. Diesen gilt es ab der ersten Kugel auszuspielen und zu nutzen.