ck | Mit 6:2 (14:9 Sätze, 3667:3501 Kegel) konnte sich Kaiserslautern nach zwei hohen Niederlagen wieder fangen und verteidigte die TSG-Festung gegen den Aufsteiger KV Liedolsheim.


Einen fast perfekten Start gab es auch gleich zu Beginn: Pascal Nikiel setzte sich mit einem schönen 600er problemlos gegen Florian Remiger durch, 3:1 mit 611:577 Kegel. Christian Klaus blieb Hermann Lepold lange auf den Fersen, verlor leider in den Schlusssekunden mit 1:3 und trotz starken 623:629 Kegel.


Andreas Wagner profitierte von seinem Spiel in die Vollen (401:370 Kegel) und holte anschließend den nächsten Mannschaftspunkt für die Hausherren gegen Matthias Michalske mit 3:1 und 595:565 Kegel. Ein Duell auf weltklasse Niveau lieferten sich Alexander Schöpe und Stefan Seitz. Die kleine Unaufmerksamkeit mit dem letzten Wurf kostete Alexander Schöpe den Punkt, beim stand von 2:2 und überragenden 633:664 Kegel setzte sich Stefan Seitz doch noch durch. Sichtlich konsterniert brauchte es einen Moment bis Alexander Schöpe seinen ,,Fauxpass'' verarbeitete, derweil stand Stefan Seitz schon neben ihm für das Shakehands. Fantastischer Kegelsport von beiden Akteuren, mit einer großen Geste des Liedolsheimers. Chapeau Stefan Seitz!


Mittlerweile führte die TSG mit 2:2 und 57 Kegel Vorsprung.
Sebastian Peter und Pascal Kappler erhöhten diesen bereits nach dem 1. Satz des Finals um über 100 Kegel, sodass Liedolsheim seine beiden Ersatzspieler einwechselte und das Spiel abhakte.

 

Mit 629 Kegel von Sebastian Peter gab es in den Schlussminuten auch noch etwas für die Zuschauer zu sehen, 4:0 gegen Jan Löffler/Lukas Rauch (531 Kegel). Auch Pascal Kappler holte den Punkt gegen Erich Smasal/Sandro Zieger mit 2:2 und 546:535 Kegel.


,,An einigen Punkten gibt es zwar noch Verbesserungsbedarf, doch insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft heute'', kurz und knapp kommentiert von Sebastian Peter.


ck | Es hängen dunkelgraue Wolken über dem Himmel von Kaiserslautern. Nur ein Mannschaftspunkt aus den letzten beiden Spielen, für ein Team welches ,,oben mitspielen'' will ist das zu wenig. Gegen den KV Liedolsheim, Schlusslicht der Tabelle und noch ohne Sieg, wurde Sebastian Peters Mannschaft im letzten Training mental auf die Situation vorbereitet: ,,Der Körper setzt um was der Kopf befiehlt. Es war nötig hier anzusetzen um das Spiel wieder so zu gestalten, dass am Ende auch etwas zählbares herauskommt'', erklärt Andreas Nikiel.


Zwar ist Liedolsheim noch ohne Punkte, doch hier lauert die Gefahr sollte sich Kaiserslautern wieder unnötig selbst im Wege stehen. ,,Dies galt es im Traning aufzuarbeiten um am Samstag die Festung TSG erfolgreich zu verteidigen'', fügt Sportwart Frank Jung hinzu.