ck | Anders als in den Vorjahren verlief das Spiel diesmal gegen Hirschau. Kein Augenschmaus für Fans und Zuschauer, sondern ein nervenaufreibender Kampf auf Sparflamme: 2:6 (10:14 Sätze, 3558:3561 Kegel).


Schon nach dem 1. Durchgang zeigte sich Fortuna ungnädig. Sowohl Florian Wagner (1:3/584:583 gegen Bastian Baumer) als auch Lucas Hantke (1:3/595:600 gegen Daniel Rösch) unterlagen denkbar knapp.
Hirschau danach im Aufwind, Lauterns Spieler verlieren den Fokus aus den Augen. So sind die Punktverluste im Mittelpaar von Pascal Nikiel (1:3/580:610 gegen Alexander Held) und Alexander Schöpe (1:3/577:636 gegen Patrick Krieger) schnell und einfach erklärt.
Während der Rückstand auf stattliche 93 anwuchs, war es der 2. Satz im Finale der eine dramatische Wendung hätte herbeiführen können. Ein mehrminütiger Bahndefekt stoppte Lauterns Aufholjagd nach 156:141 von Sebastian Peter und sagenhaften 181:117 von Pascal Kappler. Zu diesem Zeitpunkt lag die TSG nur noch 17 Kegel zurück.


Ein erbittertes Rennen um die Zusatzpunkte begann und mit den letzten Anwürfen des Spiels zeigte uns Fortuna nochmal die Grenzen auf. Zweimal Mitte und nahezu keine Chance mehr auf ein volles Bild oder zum Abräumen. Mit drei Kegel mehr für die Rüt-Weißen war das Unentschieden also auch dahin. Die Duelle: Sebastian Peter (2:2/588:583 gegen Michael Oettl), Pascal Kappler (4:0/634:549 gegen Thomas Immer).


,,Im Moment ist viel Bewegung in der Mannschaft, von Ausbildungsbeginn bis Umzug. Das hat man heute deutlich gespürt und es ist doppelt ärgerlich, weil so leicht wie heute hat es uns Hirschau noch nie gemacht. Dass wir überhaupt nochmal in den Genuss eines Unentschiedens kommen war schon unglaublich'', so Kapitän Sebastian Peter nach dem Spiel.
Neben den 634 Kegel von Pascal Kappler, war es nur Lucas Hantke der mit 595 Kegel als Nachwuchsspieler für die 1. Mannschaft am 4. Spieltag überzeugte.


ck | Für die 1. Mannschaft steht bereits am 4. Spieltag eine richtungsweisende Partie an. Mit 6:0 Punkten kommt der souveräne Tabellenführer Hirschau in die Pfalz.
Spiele gegen die Rot-Weißen sind in Kaiserslautern stets von hohen Ergebnissen geprägt. Sebastian Peters Mannschaft ist gezwungen alle Kräfte zu bündeln um die Liga spannend zu halten und weiterhin oben mitzuspielen. Bei einer Niederlage würden bereits fünf Punkte auf den 1. Platz fehlen. Erfahrungsgemäß ist dies in der 2. Liga Nord/Mitte unter normalen Umständen nicht mehr einzuholen.
Allerdings sind die Lauterer auch bekannt dafür ,,einen rauszuhauen“ und es war im Spiel gegen Hirschau indem vor 18 Monaten ein neuer Mannschaftsrekord mit 3806 Kegeln aufgestellt wurde. Im letzten Jahr verhinderte Patrick Krieger mit seinen 661 im Finale ein 8:0 für die Gastgeber und machte ein 5:3 für Kaiserslautern daraus.
Heimspiele gegen die Oberpfälzer blieben in der jüngeren Vergangenheit also immer positiv im Gedächtnis. Hoffen wir mal, dass dies am Samstag auch so bleibt.

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