Wie befüchrtet konnte sich die TSG nichts von den bisherigen Leistungen der Gäste kaufen. In Kaiserslautern schlug FEB Amberg gnadenlos zu und verpasste der TSG eine 2:6 Niederlage (7:17 Sätze, 3610:3779 Kegel).

 

Das sich nichts gutes an diesem Tag andeutet spürten Lauterns Pascal Nikiel und Christian Klaus schon im Startpaar. Pascal Nikiel setzte Michael Wehner nur im 1. Satz unter Druck (165:150), danach zog der ehemalige Bahnrekordhalter einsam seine Kreise (120:157, 138:171, 131:161). Mit 1:3 und 554:639 Kegel unterlag Pascal Nikiel mehr als deutlich. Für Christian Klaus reichte ein durchwachsenes Ergebnis von 581 Kegel nicht um Matthias Hüttner in Bedrängnis zu bringen, 0:4 nach Sätzen und 627 Kegel des Ambergers verschäfte die Situation für die TSG.

 

Lediglich ein Satzpunkt, 131 in Rückstand. Der Start war für Kaiserslautern ein mittelgroßes Fiasko.

 

Andreas Nikiel und Alexander Schöpe ging es danach leider nicht anders. Ebenfalls mit 0:4 und 579:629 gegen Rainer Limbrunner spielte Andreas Nikiel unter seinen Möglichkeiten. Mit exakt 600 Kegel schaffte es Alexander Schöpe nicht den Tschechen David Junek zu bezwingen, 1:3 und 647 Kegel des Amberger Neuzugangs.

 

0:4 Mannschaftspunkte, nur 2 Satzpunkte und 228 (!) Kegel Rückstand.

 

Das Spiel war entschieden, doch Lauterns Schlußspieler Sebastian Peter und Pascal Kappler gaben sich damit nicht zufrieden. Pascal Kappler hatte im 2. Satz ein paar Probleme, kam mit 3:1 und 630:590 Kegel gegen Wolfgang Häckl/Andre Gubitz erneut auf ein Ergebnis jenseits der 600er Marke und machte seinen Punkt. Ein erstklassiges Duell lieferte sich Sebastian Peter mit Bernd Klein. 1:1 nach Sätzen, danach 88:98 in die Vollen, legte Sebastian Peter eine 9er Serie hin die mit 99 Kegel ins Abräumen belohnt wurde, 187:151! Auch im 4. Satz hielt Peter das Niveau, 167:169. Mit 666 Kegel, davon 287 ins Abräumen, ging Lauterns Kapitän mit einem fantastischen Ergebnis von der Bahn, trotz der sicheren Niederlage. Bernd Klein kam auf sehr gute 647 Kegel.

 

(ck)

Zum 4. Spieltag in der 2. Bundesliga Nord/Mitte empfängt die TSG Kaiserslautern den Bundesligaabsteiger und bisher ungeschlagenen Tabellenführer FEB Amberg. Für Sebastian Peters Mannschaft, die mit 3:3 Punkten aktuell im Mittelfeld der Tabelle platziert ist, auf dem Papier eine schwere Aufgabe.

 

Doch schaut man sich die Ergebnisse der Gäste genauer an, wurden die bisherigen Erfolge nicht durch Spitzenergebnisse erreicht. So hat Amberg noch kein Spiel über 3600 Kegel erzielt, im letzten Ligaspiel gegen Rot-Weiß Hirschau kamen die Oberpfälzer ,,nur'' auf 3430 Kegel. Steigern konnte sich die Mannschaft um Michael Wehner letztes Wochenende in der 2. Runde im DKBC-Pokal mit 3571 Kegel und dem knappen 5:3 Heimerfolg über den FSV Erlangen-Bruck.

 

Angst und Bange muss es der TSG also nicht werden, gewarnt ist man allerdings. Schließlich hielt Michael Wehner bis vor einigen Monaten den Bahnrekord in Kaiserslautern mit 678 Kegel, ehe Fabian Seitz im März diesen Jahres mit 693 Kegel im DKBC-Pokal Viertelfinale die Bestmarke nach oben schraubte.

 

Gegen den 1. SKK Viktoria 1921 Fürth spielte Kaiserslautern mit 3644 Kegel zuverlässig. Da auch Alexander Schöpe und Christian Klaus wieder zur Verfügung stehen, hat die TSG sehr gute Chancen gegen Amberg wichtige Punkte einzufahren.

Dazu muss jeder Spieler bereit sein, Kapitän Sebastian Peter wird ,,die Manschaft einschwören um von der ersten Kugel an Präsenz zu zeigen''.

 

(ck)