ck | Das Spitzenspiel am 2. Spieltag der 2. Bundesliga Nord/Mitte entwickelte sich erst im Finale zu einem Krimi. Weil die TSG zuvor jedoch unaufhaltsam Druck ausübte, gelang es die Partie mit 5:3 (13,5:10,5, 3650:3674 Kegel) zu gewinnen.


Hochspannende Spielwendungen boten sich aber bereits im Startpaar: Als Christian Klaus gegen Bastian Baumer mit 0:2 und 311:329 zurück lag, mobilisierte der Lauterer alle Kräfte und hielt nach 155:147 das Spiel offen. Unermütlich pirschte sich Christian Klaus heran, famose 117:101 in die Vollen bedeuteten zu diesem Zeitpunkt die Führung! Diese gab er auch nicht mehr her: Stolze 180:160 Kegel, 2:2 und 646:636 Kegel das bravouröse Endergebnis. Pascal Nikiel konnte sich dagegen schnell mit 3:0 (142:138, 161:142, 153:141) gegen Alexander Held absetzen. Der sichere Punktgewinn führte zu einem Leistungsverlust im 4. Satz, der Hirschauer wusste dies zu nutzen, 173:125 Kegel. Endresultat: 3:1 mit 581:594 Kegel.
Trotz der beiden Mannschaftspunkte mit -2 Kegel im Rückstand, eine ungewohnte Situation.


Hirschaus Taktik im Mittelpaar ebenso fatal wie im Startpaar: Roland Peter siegte mit 3:1 (583:563 Kegel) gegen Michael Oettl. Den Satzverlust (135:151) gegen Daniel Rösch glich Alexander Schöpe sofort aus, 165:158. Mit dem 1:1 (300:309) im Rücken beschleunigte der TSGler immer weiter und demütigte seinen Gegner mit 186:143 (!) im 3. Satz. Daniel Rösch erspielte zwar noch das Unentschieden, dank der besseren Gesamtkegel (636:604) hieß es vor dem Finale nun 4:0 und +49 Kegel für Kaiserslautern!


Langweilig wurde es den Fans und Zuschauern dennoch nicht, denn die Gäste zeigten wieso man auch diese Saison mit Rot-Weiss Hirschau rechnen muss! Sebastian Peter und Robert Rösch schenkten sich in den ersten beiden Sätzen nichts: 1,5:0,5 mit 311:306 für den TSGler. Pascal Kappler musste zusehen wie Patrick Krieger bereits nach 60 Wurf enteilte: 0:2 mit 299:339 Kegel! Unsicherheiten bei Robert Rösch führten anschließend zum Satzgewinn für Sebastian Peter, somit war die Vorentscheidung gefallen; 2,5:0,5 bedeuteten fünf Mannschaftspunkte für Kaiserslautern. Nung ging es nur noch um die Gesamtkegel. Während Sebastian Peter mit 2,5:1,5 trotz weniger Kegel (607:616) gewann, verlor Pascal Kappler mit 0:4 und 597:661.


Dadurch schnappte sich Hirschau die Zusatzpunkte und entging dank dem Spitzenergebnis von Patrick Krieger einer deutlichen Niederlage. Lautern Kapitän findet: ,,Es war definitiv ein Spitzenspiel. Gerne hätten wir die Gesamtkegel noch geholt, doch diese zwei Punkte haben wir, so oder so''. Für Bastian Baumer erklärt sich die Niederlage wie folgt: ,,Die Aufstellung war unglücklich. Aber so ist der Kegelsport nunmal''.


ck | Durch den glücklichen Punktgewinn in Luhe-Wildenau kommt es am Samstag in Kaiserslautern zum Spitzenspiel in Nord/Mitte. Rot-Weiß Hirschau, ebenfalls noch ungeschlagen, stellt sich der TSG zum 3. Spieltag. Das letzte Aufeinandertreffen der diesjährigen Aufstiegskandidaten ist bei beiden Teams noch in guter oder weniger guter Erinnerung. Im Februar spielte die TSG mit 3806 Kegel neuen Mannschaftsrekord und schickte Hirschau mit 7:1 nach Hause.


,,Diesmal müssen wir sicherlich an die 3700 Kegel spielen um zu gewinnen, Hirschau kommt auf unseren Bahnen gut zurecht und ist ein heißer Tipp für die Meisterschaft'', so Sportwark Frank Jung. Aber auch Kaiserslautern hat Ambitionen auf das Treppchen, kann am Samstag in Bestbesetzung starten und wird alles daran setzen den Gästen das Punkten so schwer wie möglich zu machen.

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