Mit 6:2 (16:8 Sätze, 3644:3554 Kegel) gewinnt die TSG gegen Viktoria Fürth und profitiert dabei von Punktgewinnen in allen Spieldritteln. Pascal Kappler krönt Lauterns Auftritt mit 655 Kegel und einer 188er Schlußbahn!

 

Phasenweise hielt der Vorbericht was er versprochen hatte, ein Spiel mit ungewissem Ausgang. Man spürte dass die Gäste des 1. SKK Viktoria 1921 Fürth mehr wollten als nur ein paar Mannschaftsfpunkte, doch Kaiserslautern hielt selbstbewusst dagegen.

 

Matthias Schnetz nahm Stefan Reinles Geschenke dankend an und gewann zum Start den ersten Fürther Mannschaftspunkt mit 2:2 und 593:576 Kegel. Mit viel Glück rettete Pascal Nikiel seinen Punkt, Jens Maiers 119. Wurf musste eine Neun sein, eine Sieben fiel stattdessen. Dies führte zum 2:2 mit 574:570 Kegel für den TSGler.

 

Psychologisch extrem wichtig, dadurch lag man nur in dem Gesamtkegel zurück (-13) und 1:1 nach Punkten.

 

Christian Engel hielt Jens Luger danach gekonnt auf Abstand, 4:0 mit tollen 627:574 Kegel. Bei Andreas Nikiel ging der 2. Satz gegen Dominik Gubitz völlig daneben (117:164). Den 1. Satz mit 165:153 gewonnen, bündelte Andreas Nikiel nochmals alle Kräfte und spielte mit 176 und 160 zwar Klasse Bahnen hinterher. Belohnt wurde dies mit dem 3:1 und 618:606 Kegel.

 

Dies sollte für leichte Entspannung sorgen, 3:1 und 54 Kegel Vorspung.

 

Sebastian Peter lieferte sich mit Thoams Wachtler ein ebenbürtiges Match mit dem besseren Ende für den Fürther, 2:2 mit 594:604 Kegel. Ähnlich wie Andreas Nikiel ging es Florian Möhrlein in seinem 1. Satz gegen Pascal Kappler, 149:117. Für Pascal Kapplers Mannschaftskollegen im WM-Team von Novigrad ein Desaster.

Danach folgten Klasse Fights mit 167:173 im zweiten Satz und fabelhafte 188:171 im 4. Vierten. Pascal Kappler setzte mit seinen 655 Kegel (3:1) einen bemerkenswerten Schlußpunkt, Florian Möhrlein kam noch auf gute 607 Kegel.

 

Fürths Kapitän Matthias Schnetz kann dem Spiel trotz der Niederlage etwas positives abgewinnen: ,,Vom Ergebnis haben wir uns gesteigert, dass müssen wir in die nächsten Spiele mitnehmen und zuhause nutzen''.

 

Natürlich hat Sebastian Peter Grund zur Freude: ,,Wichtige Punkte haben wir geholt, im gesamten Spiel und für die Tabelle. Ein klasse Comeback von Andreas Nikiel, Christian Engel ohne Tadel und Pascal Kappler zum Schluß nochmal mit Power bis zur letzten Kugel. In allen Bereichen gestärkt gehen wir nun ins nächste Spiel''.

 

(ck)

 


Die Mittelfranken der SKK Viktoria 1921 Fürth mussten zuletzt eine herbe Niederlage (1:7) in Kaiserslautern einstecken, Personalmangel führte damals zu dem deutlichen Erfolg der Gastgeber. Auch im ersten Heimspiel konnte Fürth nicht wirklich überzeugen, 2:6 gegen Rot-Weiß Hirschau mit 3466 Kegel.

 

Kaiserslautern wird also einen Gegner erwarten der zum einem die 1:7 Niederlage vergessen machen möchte und die ergebnisträchtigen Lauterer Bahnen nutzen will um nach dem sieglosen Heimauftritt zu Punkten.

 

Vorrausgesetzt Lautern kann im ersten Heimspiel seine Stärken abrufen wird es schwer gegen Sebastian Peters Mannschaft zu gewinnen, doch schon kurze Schwächephasen der TSG könnten die Partie komplett auf den Kopf stellen. Florian Möhrlein (620) und Dominik Gubitz (604) zeigten bereits in der letzten Saison, dass Kaiserslautern für beide ein gutes Pflaster ist.

 

Mit einem Unentschieden wie in Lorsch rechnet Pascal Kappler jedenfalls nicht: ,,Natürlich ist es auch abhängig von den einzelnen Duellen, doch ich denke am Ende entscheiden die Gesamtkegel wer mit 5:3 das Spiel gewinnt''.

 

Somit darf man auf den Spielausgang gespannt sein, Kaiserslautern verhält sich zumindest im Vorfeld auffälig ruhig. Wie man diese Taktik deuten darf und ob es nicht doch zu einer Überraschung kommt erfahren die Zuschauer und Fans am Samstag ab 12:30 Uhr.

 

(ck)