ck | Am Ende brauchte es die ganze Erfahrung der TSG um dieses Spiel nicht als Pleite abzuhaken. Mit einem 4:4 (11,5:12,5 Sätze, 3382:3384 Kegel) unentschieden schafft Kaiserslautern ein versöhnliches Ende nach dem Fehlstart im Startpaar.


Pascal Nikiel und Florian Wagner zeigten lediglich im 1. Satz eine angemessene Leistung. Danach stürmte Luhe-Wildenau nach vorne und holte sich beide Mannschaftspunkte mit jeweils 4:0. Florian Wagner unterlag mit 531:576 Kegel gegen Gert Erben, Pascal Nikiel erwischte es derweil noch schlimmer beim 550:641 Kegel gegen den ,,Man of the Match'' Ivan Bosko!


Der Aufsteiger anschliessend auf einer Euphoriewelle, doch die TSG blieb wachsam und ließ sich nicht abschütteln. So kam es, dass im Mittelpaar die Mannschaftspunkte nach Kaiserslautern gingen. Andreas Nikiel (3,5:0,5, 559:527 Kegel gegen Michael Grünwald/Patrick Fickenscher) und Andreas Wagner (3:1, 553:533 Kegel gegen Manuel Kessler) machten das Spiel wieder spannend.


Mit 2:2 und einem Vorsprung von 84 Kegel, dank des herausragenden Ivan Bosko, waren nun mehrere Spielausgänge möglich. ,,Alexander und ich waren uns einig, dass wir auf jeden Fall unsere Duelle gewinnen wollen, dann wäre es zumindest zu einem 4:4 gekommen'', erklärt Sebastian Peter.


Dies gelang Alexander Schöpe (602:526 Kegel gegen Manuel Klier) besonders gut. Bereits vor dem letzten 30 Wurf hatte er seinen Mannschaftspunkt sicher, 3:0. Dazu ein Vorsprung von 87 Kegel auf seinen Gegner! Sebastian Peter (587:581 Kegel gegen Daniel Wutz) lag 1:2 hinten und musste den entscheidenden 4. Satz gewinnen und 17 Kegel aufholen. Es glückte und das 4:4 war erreicht, wenngleich auch ein Sieg kurz vor Schluss noch möglich war.


,,Wir dürfen uns nicht beklagen. Luhe-Wildenau hat beherzt agiert und sich natürlich sehr lange von den 641 Kegel ernährt. Das wir noch zu einem Unentschieden kommen hat die Mannschaft super gelöst. Ich denke das ist ein fairer Ausgang wenn man einige Schwächen auf beiden Seiten berücksichtigt'', so Lauterns Kapitän.


ck | Der Auftakt mit dem 8:0 gegen Lorsch II ist geglückt, nun wartet für die TSG Kaiserslautern die erste richtige Herausforderung der noch jungen Saison. Zu Gast beim Aufsteiger SC Luhe-Wildenau rechnen die Pfälzer mit einem Hexenkessel: ,,Bei der Heimpremiere in der 2. Bundesliga werden die Gastgeber sicherlich alle Mitglieder mobilisieren um die Mannschaft anzufeuern. Schon bei den Aufstiegsspielen konnte man erahnen was einen in der Liga erwartet'', erklärt Pressewart Carsten Kappler.


Laut Aussage einiger Spieler sind die Pro-Tec Bahnen nicht einfach, Kaiserslautern kann nach dem guten Start aber unbesorgt in Luhe-Wildenau antreten, verrät Kapitän Sebastian Peter: ,,Für uns gilt das Ziel ein 5:3 zu spielen. Taktisch müssen wir das bessere Händchen beweisen und unsere ganze Erfahrung einbringen. Wenn die Gastgeber ,,wackeln'' oder unsicher werden, gilt es ins Powerplay zu schalten und davonzuziehen. Einfach wird das nicht, die Gastgeber haben nichts zu verlieren, sind heiß auf das erste Heimspiel und dadurch besonders gefährlich. Aber auch wir können relativ unbesorgt sein, schließlich ist Luhe-Wildenau neu für uns und ein 5:3 ist realistisch. Ich erwarte ein gutes Spiel von beiden Teams, mit dem hoffentlich besseren Ende für uns''.

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