Mit einem gerechten 4:4 Unentschieden (12:12 Sätze, 3613:3542 Kegel) gegen den Aufsteiger TSV Großbardorf beendet die TSG das letzte Heimspiel der Saison. Im Startpaar bestätigten die Gäste bereits die Prognose im Vorbericht: Beide TSVler holten die Punkte, Andy Behr mit einem deutlichen 600er, 624 Kegel.

 

Durch Andreas Wagner (2:2, 596:598 Kegel gegen Stefan Roth) und Pascal Nikiel (1:3, 606:624 Kegel gegen Andy Behr) lag die TSG mit 0:2 zurück, in die Vollen waren die Gäste besser und konnten dadurch Punkten.

 

Florian Wagner wendete das Blatt zu seinen Gunsten durch das bessere Abräumen (235:204): 2:2 mit 601:596 Kegel gegen René Wagner. Alexander Schöpe kommentierte sein Spiel mit ,,zum vergessen''. 2:2 mit 558:585 Kegel gegen Marco Schmitt.

 

Wie befürchtet fanden sich die Gäste gut zurecht, 1:3 mit 42 Kegel Rückstand für die TSG vor dem Finale.

 

Pascal Kappler verlor die ersten drei Sätze mit jeweils einem Kegel, dies bedeutete für Großbardorf vier Mannschaftspunkte und ein sicheres Unentschieden. Mit 1:3 und 596:576 musste Pascal Kappler den Duellsieg Patrick Ortloff überlassen. Das Kaiserslautern in den Gesamtkegel vorne lag und somit einen Punkt mitnehmen konnte war Kapitän Sebastian Peter zu verdanken. Im 3. Satz mit Bahnrekord von 196 Kegel (107 Volle, 89 Abräumen) kam er auf stolze 656 Kegel, 4:0 gegen Ulrich Behr (563 Kegel).

 

,,Das wir überhaupt einen Punkt holen war für uns keine Vorstellung, damit rechneten wir überhaupt nicht'', zeigte sich Patrick Ortloff sichtlich überrascht. Sebastian Peter war beeindruckt: ,,Großbardorf hat über weite Strecken gut mitgespielt, das verspricht fürs kommende Jahr einiges. Ich denke das Unentschieden ist gerecht wenn man den Spielverlauf und die Ergebnisse ansieht''.

 

Die Starts von Großbardorfs besten Akteuren Pascal Schneider und Christian Helmerich wurden im Vorbericht noch hervorgehoben, verletzungsbedingt konnten beide leider nicht starten. Ansonsten, so ist sich auch Sebastian Peter sicher, hätte Kaiserslautern dieses Spiel sehr wahrscheinlich verloren.

 

(ck)

Im letzten Heimspiel der Saison kommt mit dem TSV Großbardorf der Aufsteiger aus der Bayernliga. Die Unterfranken um Topspieler Christian Helmerich und Pascal Schneider konnten sich in ihrer ersten Bundesligaspielzeit gut behaupten und liegen derzeit auf dem 5. Platz der Tabelle.

 

Kaiserslautern liegt einen Platz davor, jedoch mit vier Punkten Vorsprung. Für beide Mannschaften geht es kurz vorm Saisonfinale nur noch darum, so viele Punkte wie möglich zu machen. Zwar ist Großbardorf rein rechnerisch noch nicht vom Abstieg befreit, mit vier Punkten Vorsprung und dem Duell Weiden in Hirschau, sollte hier am Samstag auch der Klassenerhalt selbst bei einer Niederlage der Gäste in Kaiserslautern perfekt gemacht werden.

 

,,Das Hinspiel konnten wir mit einem starken Gesamtergebnis deutlich gewinnen. Großbardorf wird sicherlich den ein oder anderen 600er spielen, die Bahnbeschaffenheit dürfte der Mannschaft liegen. Trotzdem gehen wir mit dem Ziel in das Spiel die Punkte in Kaiserslautern zu lassen'', so Lauterns Kapitän Sebastian Peter.

 

(ck)