ck | Es war kein Spiel auf Topniveau, aber spannend: Mit 5:3 (12:12 Sätze, 3469:3444 Kegel) schenkt die TSG Kaiserslautern dem Meister TSV Großbardorf nochmal ein und bleibt auch im vierten Spiel gegeneinander ohne Niederlage.


Kapitän Sebastian Peter hatte wieder den richtigen Riecher und setzte die Duelle taktisch klug, sodass in jedem Spieldrittel ein Mannschaftspunkt für die TSG heraussprang. Knackpunkt des Spiels in den Schlussminuten, eine ,,lucky Neun'' (schlechter Anwurf der trotzdem zu einer Neun führt) von Alexander Schöpe und der Konter von Patrick Ortloff der ins Leere führte. Dadurch blieben die Pfälzer in den Gesamtkegeln vorne.


Bester Lauterer mit 602 Kegeln war Sebastian Peter, knapp vor Alexander Schöpe (599) und Pascal Kappler (596). Mit jeweils 616 Kegeln spielten Pascal Schneider und Christian Helmerich die besten Einzelergebnisse.


Es hat sich schnell gezeigt, dass Niveau des Vorjahres ist nicht zu halten. Aber das brauchte es auch nicht um zu gewinnen gegen mittelmäßige Ergebnisse der TSVler, die ihre erste Heimniederlage der Saison kassierten. Kaiserslautern kann nun im letzten Spiel zuhause gegen Weiden die Vizemeisterschaft mit einem Sieg unter Dach und Fach bringen.


Die Ergebnisse: Sebastian Peter (3:1, 602:558 gegen Andy Behr), Pascal Kappler (1:3, 596:616 gegen Pascal Schneider), Andreas Wagner (0:4, 551:616 gegen Christian Helmerich), Pascal Nikiel (3:1, 556:530 gegen René Wagner), Christian Klaus (1:3, 565:585 gegen Marco Schmitt/Matthias Menninger) und Alexander Schöpe (4:0, 599:539 gegen Patrick Ortloff).


ck | Bekannterweise ist die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Nord/Mitte schon entschieden. Der TSV Großbardorf ist zwei Spieltage vor Saisonende nicht mehr vom 1. Platz zu verdrängen. Für die TSG Kaiserslautern geht es allerdings noch um die Vizemeisterschaft und diese will man in der Pfalz auch erreichen. ,,Bei den Gastgebern ist jeglicher Druck raus. Wenn wir es schaffen ein ähnliches Spiel wie letzte Saison abzuliefern, könnten wir den TSV noch einmal ärgern und unsere Position festigen'', erklärt Medienwart Carsten Kappler.


Mit 7:1 gewann Kaiserslautern damals und spielte mit 3635 Kegeln dazu noch ein sehr starkes Ergebnis. Knackpunkt der Partie, der Matchgewinn im Mittelpaar von Florian Wagner über Christian Helmerich mit 2:2 und 645:627 Kegeln. ,,Ob uns so ein Spiel nochmal gelingt bleib abzuwarten, aber es ist alles möglich'', meint Pascal Kappler verheißungsvoll.


Wenngleich Großbardorf nichts mehr zu verlieren hat, nicht nur die Niederlage in der Vorsaion, auch der Punktverlust in Kaiserslautern ist den Meistern noch in Erinnerung. Deshalb ist nicht davon auszugehen, dass Großbardorf die Zügel locker lässt. Gleiches darf von der TSG erwartet werden, wenn die Vizemeisterschaft noch aus eigener Kraft gesichert werden soll. Hochspannung ist also garantiert.

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