Die TSG Kaiserslautern ist mit dem 7:1 (14:10 Sätze, 3439:3268 Kegel) gegen den TSV Schott Mainz klarer Derbysieger. Sebastian Peters Mannschaft leistete sich kaum Schwächen, Gastgeber spielen schlechter als deren 2. Mannschaft.

 

Ein Schlüsselmoment, der wesentlich zum Erfolg der TSG beitrug, ereignete sich im Startpaar. Jeweils mit 1:2 und -14, sowie -13 Kegel zurück, gelang der TSG-Akteuren im 4. Satz der Satz- und Matchgewinn. Florian Wagner (142:117) siegte gegen Martin Müller mit 2:2 und 572:561 Kegel, Andreas Wagner (147:126) gegen Stefan Wenig mit 2:2 und 544:536 Kegel.

,,Psychologisch war das ganz wichtig für unser Spiel, das sorgte für Sicherheit'', kommentiert Pascal Kappler.

 

Kaiserslautern erhöhte nun das Tempo, Mainz kann nicht mithalten. Alexander Schöpe (3:1, 573:527 Kegel gegen Erik Scholz) und Pascal Nikiel (2:2, 593:539 Kegel gegen Jürgen Winter) zogen im Mittelpaar davon und präsentierten den Sieg auf dem Silbertablett.

 

Pascal Kappler ließ Dieter Kaiser im letzten Durchgang des Spiels förmlich im Regen stehem beim 4:0, 595:510 Kegel. Den Ehrenpunkt der Gastgeber erspielte sich Stephan Gerhardt gegen Sebastian Peter mit 3:1 und 595:562 Kegel.

 

,,Derbysieger und die Mannschaft hat bis auf wenige Ausnahmen gut gespielt, so habe ich mir das vorgestellt'', erklärt Kapitän Sebastian Peter.

 

Mit dem Erfolg festigt die TSG den 4. Platz in der Tabelle mit nun 19:13 Punkten.

 

Neben der Niederlage ist der Weggang von Martin Müller für die Schott besonders bitter. Für seine Doktorarbeit zieht es den mehrfachen Landesmeister voraussichtlich für drei Jahre ins schottische Aberdeen. ,,Wie für die Meisten steht der Beruf nunmal vor dem Kegelsport und wir hoffen, dass Martin erfolgreich sein wird und dann schnell wieder zur Kugel greift'', heißt es einhellig in Kaiserslautern.

 

(ck)

Am drittletzten Spieltag der 2. Bundesliga Nord/Mitte kommt es in Mainz zum Rheinland-Pfalz-Derby zwischen der TSV Schott Mainz und der TSG Kaiserslautern. Auf dem Papier eine eindeutige Angelegenheit: Kaiserslautern mit 17:13 Punkten auf dem 4. Platz, Mainz mit 04:26 Punkten schon sicher abgestiegen.

 

Doch ein Derby ist auch Prestige. Und so klar die Verhältnisse im Vorfeld auch sein mögen, haben die Mainzer nichts zu verlieren und sind dadurch unberechenbar wenn es auf den Schott-Bahnen zum Duell kommt. ,,Die Bahnen sind nicht unsere 1. Wahl, zudem ist die Griffigkeit der Kugeln immer ein Problem'', erzählt Pascal Kappler. ,,Das wird jedoch keine Ausrede sein, klar wollen wir die zwei Punkte holen um vielleicht noch Platz 3 der Tabelle zu erobern''.

 

Mit erst zwei Siegen aus sieben Auswärtsspielen wäre ein Sieg auch gut für die Statistik der TSG.

 

Aus der Pressewurde zudem bekannt, dass der Mainzer Martin Müller, einer der besten Spieler in Rheinland-Pfalz, am Samstag sein vorerst letztes Spiel bestreiten wird bevor es ihn aus beruflichen Gründen nach Aberdeen (Schottland) zieht. 

 

(ck)