ck | Das bessere Ende dank des Abräumens: Mit 6:2 (14:10 Sätze, 3379:3356 Kegel) gewinnt die Mannschaft von Sebastian Peter knapp und hat nun die Vizemeisterschaft fest im Blick.


Im ersten Durchgang konnte sich die TSG bereits Mannschaftspunkte sichern. ,,Psychologisch ganz wichtig, da wir in den Gesamtkegeln zurücklagen'', findet Pascal Kappler. Christian Klaus (2,5:1,5, 563:581 gegen Tobias Rückner) und Alexander Schöpe (3:1, 571:540 gegen Sören Wölm) waren die Punktebringer, Andreas Nikiel hielt beim 2:2 mit 565:591 gegen Sebastian Rüger die Mannschaft in Reichweite.


Die Lauterer Taktik zahlte sich auch hier wieder aus. Florian Wagner (2,5:1,5, 550:518 gegen Bojan Dukic) und Sebastian Peter (2:2, 570:563 gegen Florian Seiler) gewannen ihre Duelle. Nur der Punktverlust von Pascal Kappler gegen Thomas Müller (2:2, 560:563) verhinderte das 7:1 für die Gäste.


,,Letzendlich sind wir natürlich glücklich über den Sieg, egal wie das Endergebnis nach Punkten aussieht. Wie erwartet war alles möglich und die Gesamtkegel zeigen, dass hätte auch schnell eine Niederlage werden können. Insofern beschweren wir uns nicht und peilen jetzt die Vizemeisterschaft an'', so Lauterns Kapitän.


Weil Großbardorf (26:4) das Spitzenspiel gegen Hirschau (19:11) mit 5:3 für sich entschied, braucht der TSV aus den letzten drei Spielen nur noch ein Sieg für den Meistertitel. Obwohl das Restprogramm mit Bamberg II und Kaiserslautern zuhause, sowie Erlangen-Bruck auswärts nicht zu unterschätzen ist, müsste es schon mit dem Teufel zugehen wenn Großbardorf sich das noch nehmen lässt. Schließlich kann nur noch Kaiserslautern (21:9) die Meisterfeier verhindern.


ck | Eine Hürde mit vielen Fragezeichen wartet auf die TSG Kaiserslautern am Samstag. Am 15. Spieltag geht es zum Vizemeister der letzten Saison, SKC Victoria Bamberg II. Während sich Kaiserslautern tapfer in der oberen Tabellenhälfte tummelt, steht Bamberg mit 11:17 Punkten derzeit nur auf dem 7. Platz.


Für das Spiel am Samstag heißt dies aber gar nichts, schließlich schickte man im letzten Heimspiel Rot-Weiß Hirschau mit 7:1 nach Hause und erzielte dabei 3548 Kegel. Andererseits hat die 2. Mannschaft von Lorsch zuvor mit 6:2 in Bamberg gewonnen und die Gastgeber spielten fast 300 Kegel weniger.


,,Alles ist möglich'', gibt sich Lauterns Kapitän Sebastian Peter nachdenklich. ,,In Liedolsheim hat unsere Taktik sehr gut funktioniert. Wir wissen natürlich auch dass Hirschau in Großbardorf einen Big Point landen kann, umso konzentrierter und entschlossener müssen wir agieren um am Ball zu bleiben, wenn es tatsächlich nochmal spannend werden sollte in der Liga''.