Schweinfurt konnte letztendlich den starken Einzelergebnissen von Pascal Nikiel (648) und Sebastian Peter (644) nichts entgegensetzen. Eine einheitliche Mannschaftsleistung um 585 Kegel reichte nicht um Kaiserslautern zu bezwingen und so gewann die TSG mit 6:2 (13:11 Sätze, 3586:3520 Kegel).

 

Eine 2:0 Führung direkt zum Start sorgte bei Kaiserslautern für Beruhigung. Pascal Nikiel nagelte nach den 646 Kegel in der Vorwoche seinen Gegner erneut an die Wand: 4:0 mit 648:589 Kegel gegen Christian Rennert. Das bessere Ende mit dem letzten Wurf hatte Andreas Wagner, 2:2 mit 594:593 Kegel gegen Daniel Eberlein.

Florian Wagner kam im Mittelpaar gar nicht zurecht, mit 1:3 und 544:604 Kegel ging der Punkt an Manuel Büttner. Wichtig für Kaiserslauterrn, Alexander Schöpe machte im 3. Satz Boden gut (156:126) und siegte mit 2:2 und 594:576 Kegel gegen Edwin Bischoff.

 

Nur noch 18 Kegel Vorsprung bei 3:1 für die TSG, das musste aber reichen.

 

Sebastian Peter startete fantastisch mit 340:288 Kegel, Pascal Kappler 286:304. Im 3. Satz des Finales war der Sieg dann perfekt, 152:133 und 147:118, weil Sebastian Peter bereits 3:0 führte. Mit 644:582 Kegel gegen Roland Peter ist Lauterns Mannschaftsführer nun bester Mann der TSG, denn Pascal Kappler schwächelte mit 562:576 gegen Markus Krug.

 

(ck)

Mit neuem Mannschaftsrekord von 3806 Kegeln meldete sich die TSG im letzten Spiel nach drei Niederlagen in Serie eindrucksvoll zurück. Nicht nur für Tabelle war der 7:1 Erfolg gegen Rot-Weiß Hirschau wichtig, der Erdrutschsieg sorgte innerhalb der Mannschaft für ausgelassene Stimmung und neuen Schub im nahenden Endspurt der Saison.

 

Die Aufgaben werden nämlich nicht leichter wenn der ESV Schweinfurt am Samstag zum 15. Spieltag anreist. Im Hinspiel mit 7:1 und 3661:3562 Kegeln überlegen, sollen auch im Heimspiel die Punkte bei der TSG bleiben. Die ähnlichen Bahnverhältnisse in Schweinfurt werden Sebastian Peters Mannschaft zwingen erneut deutlich über die 3600er Marke zu spielen: ,,Schweinfurt hat uns letztes Jahr enorm gefordert (3709:3654 Kegel). Mit dem besseren Ende im Schlußpaar konnten wir das Spiel noch 5:3 gewinnen.''

 

Kaiserslautern kann mit viel Selbstbewusstsein zur Kugel greifen. Schweinfurt steht nach einem Regelpatzer gegen Lorsch II und dem anschließenden Punktverlust unter Druck und könnte mental angeschlagen sein, hatte man das Spiel doch klar mit 8:0 auf der Bahn für sich entschieden.

 

(ck)