Für einen Paukenschlag und mächtig Furore in den sozialen Netzwerken sorgte die TSG Kaiserslautern gegen RW Hirschau: Mit 7:1 (16:8 Sätze) und einem Rekordergebnis vom 3806:3554 Kegeln, fegten die Pfälzer die Gäste aus der Oberpfalz von der Bahn.

 

,,Das war einfach magisch. So einen Moment erlebt man nicht alle Tage, vor allem nach den bitteren Niederlagen in den letzten Spielen'', kommentiert Kapitän Sebastian Peter das Auftreten seiner Mannschaft.

 

aiserslautern merkte man die Rückschläge der letzten Wochen überhaupt nicht an. Hirschau zollte der Heimmannschaft zu viel Respekt, der sich bereits zum Start fatal für die Gäste auswirkte.

Nach 93 Kegel in die Vollen spielte Christian Klaus 89 Kegel ins Abräumen, Weltklasse mit 182 Kegel im 1. Satz. Zu gut ins Abräumen an diesem Tag für seinen Gegner, gingen alle Sätze an den Lauterer, 4:0 mit 645:582 Kegel gegen Michael Oettl. Pascal Nikiel begann verhalten, 143:149. Danach steigerte er sich deutlich auf 173:141 Kegel und machte im 4. Satz (164:154) den Sack zu, 2:2 mit 646:613 Kegel gegen Daniel Rösch.

 

Ein Traumstart für die Hausherren, dazu bärenstarke Ergebnisse.

 

Doch Hirschau ließ im Mittelpaar noch nicht locker. Robert Rösch kam im 3. Satz (169:146) gegen Florian Wagner gefährlich nahe. Mit der Sicherheit einer 2:1 Führung im Rücken setzte sich Florian Wagner im Abräumen des 4. Satzes ab (69:50) und gewann mit 3:1 und 519:596 Kegel. Alexander Schöpes Niveau wurde mit jedem Wurf besser, Patrick Krieger hatte das Spiel nach drei Sätzen jedoch schon gewonnen (3:0). Während der Hirschauer anschließend unruhig wurde, machte sich Alexander Schöpe den 4. Satz zu eigen (168:139) und kam in Endergebnis nochmals ran, 605:622 Kegel.

 

3:1 mit 108 Kegel Vorsprung für die TSG. Ein Luxus für Kaiserslautern nur noch die Gesamtkegel halten zu müssen.

 

Doch Sebastian Peter und Pascal Kappler setzten im Finale noch einen gläzenden Schlußpunkt anstatt das Ergebnis zu verwalten. Sebastian Peter spielte ab dem 3. Satz sogar 700er Niveau, kam auf ein 3:1 mt 648:557 Kegel gegen Alexander Held. Pascal Kappler siegte ebenfalls mit 3:1 Sätzen gegen Bastian Baumer und 643:584 Kegeln.

 

Hirschau im Verlauf des Finales sichtlich niedergeschlagen aufgrund der deutlichen Klatsche und der vergebenen Chance dem Tabellenführer Amberg doch noch gefährlich zu werden. Für Kaiserslautern hingegen gab es an diesem Tag nur Grund zum Feiern.

 

(ck)

Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, werden wir die Niederlagen ausblenden und uns ganz auf das Spiel gegen Hirschau konzentrieren, erklärt Kapitän Sebastian Peters ganz nüchtern die Vorbereitung auf den kommenden Samstag. Mit Rot-Weiß Hirschau kommt ein Gegner mit berechtigten Aufstiegschancen, diese sollen in Kaiserslautern sicherlich nicht verpuffen.

 

In der letzten Saison mit 3632 Kegel bereits überzeugend, werden auch diesmal Ergebnisse jenseits der 600er Marke bei den Gästen erwartet. Mit 670 Kegeln überzeugte Robert Rösch zuletzt in Schweinfurt, doch auf alle Spieler Hirschaus muss man aufpassen.

,,Wir müssen direkt hellwach sein und jede Chance der Gegner kontern. Alles andere wäre fatal für den Spielausgang'', warnt Alexander Schöpe.

 

(ck)