Verlegt auf 17.02.2018

Tabelle vom 14. Spieltag (Update)

ck | Am Ende stand ein verdienter Sieg: Mit 6:2 (16,5:7,5 Sätze, 3549:3356 Kegel) lässt die TSG in Nordbaden nichts anbrennen und gewint das Nachholspiel vom 10.02. recht deutlich.


Bevor man allerdings den Sieg feiern konnte, kam es gleich im 1. Satz zu einem ,,Schockmoment''. Während sich Christian Klaus mit 153:130 bereits auf die Reise zum ,,Man of the Match'' machte, gelang Sandro Zieger gegen Sebastian Peter mit 183:125 ein fantastischer Auftakt. Es folgte ein 146:157 für Lauterns Kapitän, sodass dieser Punkt abgehakt werden konnte. Mit 1:3 und 550:615 unterlag Sebastian Peter deutlich. Dass die TSG dem Mittelpaar trotzdem eine Führung übergab, lag an Christian Klaus. Dieser leistete sich kaum Schwächen und setzte mit 654 Kegeln seinem Spiel die Krone auf. Mit 4:0 fegte er Hermann Lepold (552) von der Bahn.


Nach aktueller Recherche sind 654 Kegel neuer TSG-Auswärtsrekord!


Anschließend hatte Alexander Schöpe gegen Jan Löffler/Florian Remiger keine Probleme und setzte sich klar mit 3:1 und 579:525 durch. Florian Wagner fand in einen sehr guten Spielrhytmus. Dies machte sich bezahlt und verschaffte ihm Sieg mit 3:1 und sehr starken 620:592 gegen Matthias Michalske.


Zu diesem Zeitpunkt zweifelte niemand mehr an einem Sieg beim Stand von 3:1 mit +119 Kegeln.

 

Zwar konnte Pascal Nikiel mit 525 nicht überzeugen, Stefan Seitz gelang mit 566 auch kein Befreiungsschlag. Die 1,5:2,5 Niederlage blieb ohne Folgen weil Pascal Kappler gegen Lukas Rauch ein überlegenes 4:0 mit 618:506 erreichte. Davon allein 239:141 ins Abräumen.

 

Sichtlich erfreut Sebastian Peter nach dem Spiel: ,,Die Mannschaft und die Aufstellung war sehr gut aufeinander abgestimmt. Liedolsheim hat es uns oft zu leicht gemacht, sodass wir die entscheidenen Punkte machten konnten. Herausragend natürlich Christian Klaus, aber auch die beiden anderen 600er von Florian Wagner und Pascal Kappler waren sehenswert. Insgesamt verdient gewonnen und sehr zufrieden.''


ck | Das Nachholspiel vom 11.02. steigt morgen in Nordbaden: Die TSG Kaiserslautern trifft auf den KV Liedolsheim. Zwar sind die Kräfteverhältnisse ziemlich eindeutig, wenn der 3. (17:9) auf den 9. trifft (6:20), jedoch konnte sich der KVL in den letzten Spielen an den wahrscheinlich rettenten Platz 8 herantasten. Mit einem Sieg gegen die TSG wären es nur noch zwei Punkte Rückstand. Entscheidend kommt hinzu, dass die aktuellen ,,Kellerkinder'' der Liga (Lorsch 2, Liedolsheim und Luhe-Wildenau) noch gegeneinander spielen.


Insofern ist größte Vorsicht geboten, schließlich wäre ein Erfolg gegen Kaiserslautern ein Big Point. Dazu will man es im Team von Sebastian Peter aber nicht kommen lassen. Mit dem Vorteil die taktische Aufstellung vorzugeben, soll der Anschluss an Hirschau (19:9) gehalten werden.