Mit einer deutlichen Niederlage nach Punkten endete für die TSG der 13. Spieltag im Amberg. Beim Tabellenführer kassierte Sebastian Peters Mannschaft eine 0,5:7,5 Niederlage (10,5:13,5 Sätze, 3438:3556 Gesamtkegel) und verweilt nach der dritten Niederlage in Folge im Mittelfeld.

 

,,Im Grunde haben wir nicht schlecht gespielt, Amberg war uns nur immer zwei Schritte voraus'', beschreibt Pascal Kappler das Spiel. Die höchste Differenz in den Gesamtkegel der Duelle hatte Florian Wagner mit 540:573 Kegel gegen Rainer Limbrunner, gerade einmal 33 Kegel Unterschied. Während Christian Klaus sich mit Matthias Hüttner die Punkte teilte, kann man Pascal Kapplers Aussage also bestätigen.

 

Das macht aus der Niederlage zwar keinen Sieg, zeigt allerdings die offensive Haltung die man in Kaiserslautern für das Spiel heranzog.

 

Die Ergebnisse: Pascal Nikiel (2:2, 578:597 Kegel gegen Michael Wehner), Christian Klaus (2:2, 565:565 Kegel gegen Matthias Hüttner), Alexander Schöpe (1:3, 571:589 Kegel gegen David Junek), Florian Wagner (2:2, 540:573 Kegel gegen Rainer Limbrunner), Pascal Kappler (1,5:2,5, 600:625 Kegel gegen Bernd Klein), Sebastian Peter (2:2, 584:607 Kegel gegen Wolfgang Häckl)

 

Nach einer kurzem Pause am kommenden Wochenende, wartet mit RW Hirschau der nächste schwere Gegner im Heimspiel. Mit nur drei Punkten Rückstand zu Platz eins und einer berechtigten Meisterschaftschance, befürchtet Sebastian Peter von den Gästen ein 600er Festival auf den Lauterer Bahnen und erkennt mit einem augenzwinkern: ,,Dann müssen wir eben immer einen Kegel mehr spielen!''.

(ck)

Nach den knappen Niederlagen gegen Fürth und Bamberg bleibt der TSG Kaiserslautern keine Zeit zum verschnaufen. Am Samstag muss Sebastian Peters Mannschaft beim Tabellenführer FEB Amberg antreten.

 

Die Wunden sind zwar geleckt, doch werden die letzten zwei Spiele der TSG kritisch hinterfragt, intern besprochen und diskutiert, heißt es aus TSG-Kreisen. Dies scheint nötig, angesichts der Tatsache wie die beiden Niederlagen zustande kamen. Sebastian Peter nimmt einer möglichen Grundsatzdiskussion aber den Wind aus den Segeln: ,,Es ist ganz klar dass wir in der derzeitigen Situation die Köpfe zusammenstecken, doch wir haben den Spirit nicht verloren und werden auch wieder angreifen''.

 

Eine offensive Haltung, gegen Amberg wahrscheinlich auch die einzig richtige Heransgehensweise. Zuhause ungeschlagen, erlitt der Aufstiegsanwärter (20:4 Punkte) ebenfalls zwei Niederlagen in Folge und muss nun ernsthaft um die Tabellenführung und Aufstiegsspiele kämpfen. Die Konkurrenz liegt mit RW Hirschau (17:7 Punkte) bereits auf der Lauer.

(ck)