ck | Ein guter Auftritt reichte nicht: Mit 2:6 (7:17 Sätze, 3519:3625 Kegel) verliert die TSG in Hirschau und ist dennoch zufrieden.


Beim Spiel über sechs Bahnen strauchelte Alexander Schöpe im 2. Satz (119:151), dies kostete wichtige Kegel. Der Punkt ging deutlich an Michael Oettl, 0:4, 550:609. Sebastian Peter zog gegen Daniel Rösch nach drei Sätzen jeweils den Kürzeren, der 4. satz änderte nichts am Matchverlust: 1:3, 596:628. Nach einem mäßigen 1. Satz (137:138) kam Christian Klaus eindrucksvoll zurück (169:155). Aber auch er schaffte es nicht sich durchzusetzen, 1:3 mit 579:602 gegen Bastian Baumer.


Drei 600er nach der Hälfte des Spiels, Hirschau ließ die Muskeln spielen und Kaiserslautern versuchte noch das Beste rauszuholen.


Florian Wagner bekam Patrick Krieger trotz null Fehlwurf einfach nicht in den Griff, 0:4 mit 565:602. Für Lauterns Mannschsftspunkte sorgten Pascal Nikiel (2:2, 594:577 gegen Robert Rösch) und ein zur Normalform zurückkehrender Pascal Kappler (3:1, 635:607 gegen Alexander Held).


,,Wir haben nicht schlecht gespielt, aber gut war heute nicht gut genug. Mit nur einem Ergebnis unter 600 geht Hirschau verdient als Sieger von der Bahn'', kommentiert Lauterns Kapitän Sebastian Peter das Spiel seiner Mannschaft.


ck | Egal wie das Duell am Samstag endet, Lauterns Sportwart Frank Jung kann schon jetzt mit der Leistung der 1. Mannschaft zufrieden sein. Mit 16:6 Punkten liegt die TSG auf dem 2. Platz und spielt einmal mehr oben mit. Zum aktuellen Tabellenstand passt auch, dass es in Hirschau (3., 15:7) zum Schlüsselspiel der 2. Bundesliga Nord/Mitte kommt, gleichzeitig das Topspiel vom 12. Spieltag.


Neu ist dies nicht, nur dass Großbardorf (20:2) diesmal der Gejagte ist. Will man in Kaiserslautern die wahrscheinlich letzte Chance auf den Meistertitel wahren, ist Sebastian Peters Mannschaft gezwungen zu gewinnen. Ansonsten wäre der Rückstand, bei einem Sieg des TSV in Weiden vorausgesetzt, zu groß.


Positiv für die Gäste aus der Pfalz, die TSG kann in Bestbesetzung in die Oberpfalz reisen. Da es bisher keinen Sieg gegen die Rot-Weißen im Hirschauer Sportpark gab, zumindest in puncto Mannschaftsstärke ein kleiner Vorteil. Kapitän Sebastian Peter stellt ungeachtet um den Meisterschaftskampf jedoch klar: ,,Wir sind in einer guten Position und spielten, bis auf zwei Ausnahmen, eine schöne Saison. Da uns kein Druck in Hirschau erwartet sondern wir gewinnen ,,können'' und nicht ,,müssen'', hoffe ich auf ein unverkrampftes Auftreten meiner Mannschaft. Nur wenn uns dies gelingt haben wir eine Chance zu Punkten.''