ck | Einen Patzer gab es nicht, aber viel Dusel: Mit 5:3 (15:9 Sätze, 3415:3353 Kegeln) gewinnt Kaiserslautern gegen Lorsch II und schiebt sich durch die Niederlage der Schweinfurter beim Spitzenreiter Großbardorf nun auf den 2. Platz.


Im Startpaar präsentierte Kapitän Sebastian Peter mit 610 direkt ein starkes Ergebnis, Daniel Saal (543) musste sich mit 0:4 geschlagen geben. Weil Florian Wagner gegen Ralph Müller mit 1:3 und 542:593 verlor, blieb für das Mittelpaar die Anspannung hoch.
Christian Engel kam ins Vollespiel nicht zum Zug, 2:2 mit 546:550 gegen Stefan Wernz. Besser lief es dagegen für Andreas Nikiel, welcher sich fast in jedem Satz steigern konnte und sich mit 3:1 und sehr guten 591:542 Kegeln Thomas Wesch/Tom Walter durchsetzte.

 

Im Finale hieß es dann ,,Kegelvorsprung halten und einen Punkt machen''. Während Roland Peter im letzten Satz Patrick Günther ziehen lassen musste (137:161), reichte es nur zu einem 2:2 mit 561:567. Viel Dusel hatte hingegen Pascal Nikiel. Weil Marinko Ruzic im 4. Satz nur 75 Kegel in die Vollen spielte, reichten seine 92 für den Satzgewinn, 142:125. Daraus resultiert auch sein Mannschaftspunkt (3:1, 565:558) und der Sieg für die TSG.


Es bleibt festzuhalten, dass Kaiserslautern ein gutes Gespür bei der Aufstellung bewies und mit etwas Glück, aber nicht unverdient, zwei Punkte einheimste.


ck | In der Hinrunde konnte die TSG in neun Spielen insgesamt sieben mal Punkten. Fünf Siege und zwei Unentschieden bedeuten aktuell 12:6 Punkte in der Tabelle. Zum Rückrundenstart am Samstag kann es in Lorsch gegen den SKC Nibelungen II nur ein Ziel geben, sagt Lautern Kapitän Sebastian Peter: ,,Wir müssen gewinnen, ganz einfach. Einen Patzer gegen den Tabellenachten dürfen wir uns nicht leisten''.


Interessant wird sein, wie Lorsch seine Bundesligamannschaften stellen wird. Im Oberhaus kriselt es und um aus der Abstiegszone zu kommen, sind Punkte notwendig. Zumal mit dem KRC Kipfenberg ein direkter Konkurrent um die Nichtabstiegsplätze anreist.


Zum Spitzenspiel kommt es jedoch in Großbardorf wenn der Erste den Zweiten aus Schweinfurt empfängt. Gelingt es dem ESV zu gewinnen, bei gleichzeitigem Sieg der TSG, rückt die Liga wieder enger zusammen. Möglich wäre, dass die Plätze 1-5 dann nur noch vier Punkte trennen. Für derartige Rechenspiele im Vorfeld ist man in Kaiserslautern allerdings nicht zu haben, erklärt Pascal Kappler: ,,Zuerst zählt unser Spiel, das muss gewonnen werden. Alles andere zeigt sich dann Abends in der Tabelle''.

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