ck | Dieses Drehbuch hätte von Alfred Hitchcock stammen können: Im letzten Satz entscheidet die TSG Kaiserslautern das Spiel beim Tabellenführer KSV Hölzlebruck mit 5:3 (14:10 Sätze, 3100:3097 Kegel) für sich und schnappt sich zwei wichtige Punkte wie in der Vorsaison.


Obwohl Katrin Barz (2:2/544:530 gegen Lieselotte Eckert) und Bettina Wendel (1:3/508:547 gegen Nicole Langenbacher) zum Start 25 Kegel Rückstand an das Mittelpaar übergeben, war ein Mannschaftspunkt schonmal gesichert. Während Vanessa Welker (4:0/560:492 gegen Alisa Reichmann) anschließend die gewählte Spieltaktik bestätigte, hatte auch Stefanie Held (2:2/493:504 gegen Jessica Eckert) die Chance auf den Punkt in einem ausgeglichenen Duell.

 

Der Rückstand wurde zu einem Vorsprung von 32 Kegel umgewandelt, Franca Dormann und Mirjam Hantke hatten nun die Aufgabe einen weiteren Mannschaftspunkt zu holen und die Gesamtkegel zu verteidigen.
Dies gelang Franca Dormann schon nach drei Sätzen beim Stand von 3:0 (+33) gegen Claudia Reichmann. Die weitaus größere Herausforderung stand der 17-Jährigen Mirjam Hantke bevor. Ayleen Kaltenbach kratzte bereits am 600er in dieser Saison und hätte mit so einem Ergebnis das Spiel deutlich entscheiden können. Doch lautete der Spielstand vor dem letzten Satz nur 2:1 (+34). Somit wurde das Polster vom Mittelpaar fast nicht beeinflusst.
Eine dramatische Wendung kam, als Franca Dormann mit 79:98 in die Vollen strauchelte und auch Mirjam Hantke 88:92 hinten lag. Plötzlich witterten die Gastgeberinnen eine Chance und Claudia Reichmann schaffte mit 149:112 das 1:3 und nahm Franca Dormann im letzten Satz unfassbare 37 Kegel ab. Weil Mirjam Hantke mit 54:41 ins Abräumen einen ihrer besten Sätze der noch jungen Laufbahn spielte und dem enormen Druck stand hielt der auf ihren Schultern lastete, rettete Kaiserslautern einen drei Kegel Vorsprung ins Ziel zum 5:3 Auswärtssieg.


Wie wichtig der vorzeitge Punktgewinn für die TSG war zeigte sich am Ende der Duelle: Franca Dormann 3:1/500:504 gegen Claudia Reichmann, Mirjam Hantke 2:2/495:520 gegen Ayleen Kaltenbach.


Ein Thriller mit Happy End den die Frauen sichtlich gelöst nach dem Spiel feierten. Zugleich zeigte die TSG mit 3100 Kegeln die mit Abstand beste Leistung einer Mannschaft auf den Bahnen des KSV in der bisherigen Saison.


ck | Im vorletzten Spiel der Hinrunde muss die TSG am Sonntag nach Hölzlebruck. Beim Tabellenführer konnte man in der Vorsaison mit 6:2 gewinnen und ,,wenn alle Spielerinnen an ihr Leistungsmaximum gehen, schaffen wir das erneut'', gibt sich Co-Trainer Pascal Kappler zuversichtlich.


Getreu dem Motto ,,Angriff ist die beste Verteidigung'' wird es auch auf eine gut gewählte Taktik ankommen. Auf den Bahnen des KSV haben viele Mannschaften der 2. Bundesliga Süd/West so ihre Probleme. Bislang schaffte noch keine Gastmannschaft ein Ergebnis über 3000 Kegel. Vielleicht erlebt das Spiel eine Überraschung und Kaiserslautern gelingt erneut ein Sieg. Für das Punktekonto der Pfälzerinnen wäre dies im Moment eine willkommene Abwechslung.

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