Auch im zweiten Heimspiel bleibt die TSG Kaiserslautern siegreich. Der 5:3 Erfolg (11,5:12,5 Sätze, 3247:3232 Kegel) war allerdings hart umkämpft und rückte zwischenzeitlich in weite Ferne.

 

Zum Start sahen die Zuschauer ein Duell gleichwertiger Gegnerinnen. Teresa Whitfield verfehlte keinen Kegel und setzte sich im Abräumen gegen Nicole Maier durch, die nur im 4. Satz mit 144:128 punktete. Den Matchgewinn erzielte Teresa Whitfield schon im 3. Satz, nach 89:108 in die Vollen gelang ihr im Abräumen fast alles. Mit 152:150 zog Sie noch vorbei. 3:1 und 565:547 Kegel.

Trotz deutlich weniger Fehlwürfe (4:11) erwischte Nicole Spiegel (1:3, 519:534 Kegel) kein gutes Spiel ins Abräumen, Roswitha Schmidt ernährte sich derweil von ihren 9ern und sorgte nach dem ersten Durchgang für das 1:1.

 

Für Önsbach ging die Taktik bisher auf: Nach einem Punktgewinn mit überschaubarem Gesamtergebnis sollte im Mittelpaar der Angriff folgen.

 

Biana Zimmermann und Daniela Wiegele enttäuschten nicht. Christine Nikiel ging es ähnlich wie Nicole Spiegel, auch ihre Gegnerin profitierte von vielen 9ern, 1:3 mit 513:545 Kegel gegen Daniela Wiegele. Michaela Jung hielt tapfer durch gegen Bianca Zimmermann, den Punktverlust konnte sie mit 0:4 und 552:596 Kegel jedoch zu keinem Zeitpunkt verhindern.

 

1:3 nach Punkten, 73 Kegel Rückstand für Kaiserslautern. Davon unbeeindruckt zeigten sich Simone Hartner und Katrin Barz, die im 1. Satz des Finales mit 127:121 und 159:124 bereits 41 Kegel aufholten!

Obwohl es Simone Hartner anschließend nicht gelang Astrid Teufel abzuhängen, gewann Simone Hartner mit 2,5:1,5 und 505:502 Kegel. Katrin Barz zog auf der Gegenseite einsam ihre Kreise und verringerte den Rückstand kontinuierlich, auch die zwischenzeitliche Auswechslung von Andrea Nowak durch Julia Wiegele brachte Önsbach keinen Erfolg. 4:0 mit 593:508 Kegel waren der Lohn für ein souveränes Spiel von Lauterns bester Keglerin die einmal mehr ihre Klasse unter Beweis stellte.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Simone Hartner: ,,Glücklich bin ich natürlich über den Punkt, doch mit meinem Spiel gar nicht heute. So holprig hätte das nicht laufen müssen, am Ende ist nochmal alles gutgegangen!''.

 

Trainerin Margit Welker: ,,Das Önsbach im Mittelpaar die Punkte holt war mir fast klar, gut dass wir nicht zu viel in Rückstand geraten sind. Katrin hat am Schluß grandios agiert, die Önsbacherinnen kamen da nicht mehr heran. Ein Zittersieg, doch die Punkte sind unser und das ist extrem wichtig''.

 

(ck)

Am Sonntag kann die TSG endlich wieder ein Heimspiel bestreiten. Mit drei Auswärtsspielen in Serie war Margit Welker klar, dass die Punktausbeute und der Tabellenplatz sicherlich nicht den gesteckten Zielen gerecht wird. Dazu kommt der kurzfristige Jobwechsel von Jenny Hafke nach Freiburg, ein herber Rückschlag für die TSG-Frauen die sich dennoch kämpferisch zeigen und viele Mannschaftspunkte in der Ferne sammelten.

 

Der nächste Gegner KSC Önsbach gestaltete den Saisonstart wesentlich besser. Vier Siege aus fünf Spielen bedeuten für den Aufsteiger aktuell den 2. Platz mit 8:2 Punkten. Dazu hat man mit U18-Weltpokalsiegerin Bianca Zimmermann ein ganz heißes Eisen im Feuer, die ähnlich wie die Hölzlebruckerin Ayleen Kaltenbach jederzeit ein Spiel im Alleingang entscheiden kann.

 

Kaiserslautern steht vor einer Bewährungsprobe, die neue Mannschaftssituation und die andauernde Wechselsperre von Neuzugang Sarah Lehmann werden der TSG einiges abverlangen. Der KSC Önsbach spielt erstmal in dieser Saison auf Kunststoffbahnen und könnte mit einigen Problemen konfrontiert werden auf der schnellen Anlage. Wenn dies passiert gilt es schnell zu reagieren, um sich etwas Luft zu verschaffen für die nächsten Spiele.

 

(ck)