Den ersten Sieg haben die TSG-Frauen schon in der Tasche. Mit 6:2 (15:9 Sätze, 3408:3199 Kegel) gewinnt Kaiserslautern das Heimspiel gegen den Aufsteiger TSV Schott Mainz II und bietet im Finale eine erstklassige Show.

 

Doch zuvor musste einiges an Vorarbeit geleistet werden. Nicole Spiegel (2:2, 553:540 Kegel gegen Linda Kaiser) gewann ihren Mannschaftspunkt dank des besseren Abräumens (190:164), Neuzugang Simone Hartner (3:1, 585:523 Kegel gegen Gabriele Moll) zeigte sich ebenfalls stark im Abräumen (208:143) und feierte dadurch einen starken Einstand im ersten Heimspiel.

 

Weil Sissi Wagner (1:3, 521:540 Kegel gegen Evelin Greilich) und Teresa Whitfield (2:2, 543:570 Kegel gegen Monika Petry) ihre Duelle im Anfangs- und Mittelpaar verloren, stand es vor dem Finale 2:2 mit 29 Kegel Vorsprung.

 

Jenny Hafke und Katrin Barz nutzten anschließend das schmale Brett zu einem Raketenstart! Jenny Hafke startete mit unglaublichen 184 Kegel, Katrin Barz mit 161. Noch bevor Edith Heckmann (149) und Frauke Arenz (107) reagieren konnten war Kaiserslautern mit 118 Kegel vorne.

 

Obwohl Edith Heckmann mit 575 Kegel gut spielte, gewann Jenny Hafke mit 3:1 und 606 Kegel. Katrin Barz hatte dagegen leichtes Spiel mit Frauke Arenz, zwischenzeitlich durch Nicole Schreiner ersetzt. Ein glattes 4:0 mit 600:451 Kegel lautete die sagenhafte Ausbeute.

 

Co-Trainer Pascal Kappler ist sichtlich zufrieden: ,,Unser Ziel haben wir erreicht, dazu ein ganz starkes Finalduo und Simone Hartner die super in ihr Spiel gefunden hat. Da will ich nicht zu hart mit Einzelkritik sein, das Endergebnis stimmt und das werden wir jetzt erstmal genießen''.

 

(ck)

 


Trotz der Niederlage gegen Kriemhild Lorsch 2 setzt Kaiserslautern auch im zweiten Spiel auf Sieg, wie Co-Trainer Pascal Kappler erzählt: ,,Das müssen wir und unser Anspruch sollte das auch sein, gerade gegen einen Aufsteiger''.

 

Dieser Aufsteiger hatte im ersten Spiel gegen den KV Liedolsheim 2 ebenfalls verloren (2,5:5,5), allerdings knapp mit 3148:3166 Kegel aufgrund des letzten Duells (473:529). Genügend Selbstvertrauen hat der Aufsteiger also im Gepäck, wie Stephan Gerhard in seinem Nachbericht bereits erwähnte.

 

Mit der Gewissheit dass Sarah Lehmann vom ESV Pirmasens nach Kaiserslautern wechselt sollte dass den Frauen einen Schub geben um dem Neuzugang in ein paar Wochen eine gutplatzierte TSG zu präsentieren. Zwar darf man Aufsteiger nie unterschätzen, doch sehen viele die Gastgeberinnen hier in der Favoritenrolle.

 

(ck)