ck | Ein Herzschlagfinale zum Saisonende: Mit 5:3 (12:12, 3342:3341) gewinnt Kaiserslautern das Pfalzderby gegen Pirmasens mit dem knappsten Ergebnis das möglich ist.


Vor dem Finale lag die TSG in den Gesamtkegeln immer zurück. Michaela Jung (0,5:3,5, 527:564 gegen Maria-Luise Weinkauff) fand nie wirklich ins Spiel, mit 129:162 im 4. Satz wurde der Matchverlust noch sehr deutlich. Ein Duell auf Augenhöhe lieferten sich Sarah Lehmann und Melanie Wetzel. Hier entschied das letzte Bild ins Abräumen. Während Sarah Lehmann den 120. Wurf ins Volle Bild spielen konnte, benötige Melanie Wetzel drei Wurf für das letzte Bild. Mit 144:137 ging der Satz an die TSG, der Mannschaftspunkt mit 3:1 und 580:573 blieb ebenfalls bei den Gestgeberinnen.


Auch im Mittelpaar ein ähnliches Bild. Simone Hartner hätte das Spiel gegen Petra Bimber mit Normalform locker gewinnen können, doch mit 1:3 und 526:535 mißglückte dies. Weil Sissi Wagner ebenfalls mit dem 120. Wurf ins Volle Bild spielen konnte (8), gewan Sie mit 2,5:1,5 und 546:541 gegen Uschi Wetzel.


Nach Duellen 2:2, doch ein Minus von 34 Kegeln war aufzuholen.
Im Spiel von Katrin Barz war im Abräumen wer Wurm drin, 177 Kegel ohne Fehlwurf. Almut Neu wusste dies zu nutzen (210, 3) und gewann mit 2:2 und 588:570. Obwohl es Anne Schätzlein gelang immer mal wieder für Spannung zu sorgen (9,9,8 in den letzten Wurf im 1. Satz), blieb Vanessa Welker voll konzentiert und lies sich auch nicht durch ein durchwachsenes Abräumen verunsichern. Mit dem letzten Wurf (Kegel 3 und 6) sollte das Spiel seinen Höhepunkt finden. Niederlage, Unentschieden oder Sieg, alles war möglich. Vanessa Welker ging ,,auf Nummer sicher'' und holte beide Kegel wie auf dem Lehrbuch, der Sieg war perfekt.


Hochdramatisch, mit dem besseren Ende für die TSG Kaiserslautern steht ein Sieg zum Saisonfinale auf der haben Seite. Der 4. Platz in der Abschlusstabelle ist weder trost noch Erfolg, darüber mehr in Kürze.


ck | Während es am Sonntag für einige Mannschaften noch um alles geht, ist die TSG nur Zaungast und stellt sich auf eigener Anlage dem ESV Pirmasens II zum Pfalzduell. Noch mit der Chance auf den 3. Platz, muss Kaiserslautern das Duell gegen Pirmasens gewinnen. Ansonsten bleibt, nach einer Saison mit vielen Höhen und ebenso vielen Tiefen, im schlechtesten Fall nur der 6. Platz übrig.


Frauenwartin Bettina Wendel kann für das Spiel am Sonntag schonmal Entwarnung im derzeitigen Personalnotstand vermelden. Mit Vanessa Welker, Katrin Barz, Sarah Lehmann, Michaela Jung, Sissi Wagner, Simone Hartner und Nicole Spiegel stehen Lauterns Chancen gut das letzte Spiel erfolgreich abzuschließen.

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