Am Ende war die Freude groß: Mit 7:1 (15:9 Sätze, 3223:3051 Kegel) gewinnt die TSG gegen Rottweil und sichert sich somit vorzeitig den Klassenerhalt.

 

Ein Bahndefekt im 2. Satz des ersten Durchgangs sorgte kurzzeitig für Anspannung. Weil dieser nicht behoben werde konnte, wurde auf den Bahnen 1-4 weitergespielt. Sarah Lehmann (2:2, 530:521 Kegel gegen Sandra Robel) und Christine Nikiel (2:2, 519:488 Kegel gegen Manuela Halblaub) ließen sich davon nur kurz aus der Ruhe bringen und holten die Mannschaftspunkte für Kaiserslautern.

 

Simone Hartners 4:0 mit 538:492 Kegel im Anschluß gegen Marina Buck brachte der TSG einen weiteren Mannschaftspunk. Erna Weber/Sissi Wagner hatten beim 0:4 mit 476:531 Kegel gegen Anette Halblaub das Nachsehen.

 

Komfortabel mit 3:1 und +31 in Führung, übernahmen nun Katrin Barz (4:0, 587:492 Kegel gegen Amanda Halblaub) und Teresa Whitfield (3:1, 573:527 Kegel gegen Angelika Messmer) das Zepter. Angesichts der drohenden Niederlage und der beiden besten TSGlerinnen neben sich, knickte Rottweil immer mehr ein. Leichtes Spiel für Lauterns Schlußspielerinnen die mit ihren Ergebnissen noch für einen kleinen Höhepunkt sorgten in einer ansonsten Ergebnisschwachen Partie.

 

Die Freude, den Klassenerhalt vorzeitig geschafft zu haben war natürlich riesig. Trainerin Margit Welker berichtet: ,,Der Spielstop mit dem ,,Umzug'' auf 1-4 hat uns zum Glück keine Probleme bereitet, wenngleich Rottweil deutlich unter deren Möglichkeiten gespielt hat. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft die ruhig und konzentriert blieb in dieser Situation!''.

 

(ck) 

Durch die Niederlage in Önsbach wird die 2. Bundesliga Süd/West nochmal spannend. Mehrere Mannschaften könnte der Abstieg noch treffen, darunter die TSG Kaiserslautern. Allerdings hat es die Mannschaft von Trainerin Margit Welker selbst in der Hand; ein Sieg oder Unentschieden reicht am Sonntag gegen den ESV Rottweil zum sicheren Klassenerhalt zwei Spieltage vor Schluß.

 

Hört sich im ersten Moment beruhigend an, doch auch die Gäste aus Rottweil sind auf Punkte angewiesen, liegen nur einen Zähler hinter Kaiserslautern und könnten mit einem Sieg an der TSG vorbeiziehen.

 

Von solchen Gedanken will man sich in Kaiserslautern jedoch lösen: ,,Was zählt ist das Duell auf der Bahn, keine Tabellenkonstellation. Wir sind zuhause immer in der Lage ein Spiel zu vereinnahmen und zu unseren Gunsten zu entscheiden, das werden wir auch am Sonntag versuchen'', betont Co-Trainer Pascal Kappler.

 

(ck)