Am Ende zogen die Gastgeber doch noch vorbei: Phasenweise mit 7:1 in Führung, vergab die TSG die Matchbälle zum Sieg oder Unentschieden und verlor in Önsbach mit 3:5 (14:10 Sätze, 3156:3179 Kegel).

 

Im Spiel über sechs Bahnen startete die TSG zufriedenstellend. Christine Nikiel (4:0, 539:476 Kegel gegen Andrea Armbruster/Sigrid Stenschke) und Sarah Lehmann (2:2, 532:527 Kegel gegen Nicole Maier) machten direkt zwei Mannschaftspunkte. Simone Hartners 1:3 mit 504:582 Kegel gegen Önsbachs beste Bianca Zimmermann trübte den Gesamteindruck wegen der Gesamtkegel.

 

Mit 2:1 und -10 Kegel Rückstand blieb die TSG in Reichweite.

 

Schon mit 7:1 in Führung, ging Kaiserslautern im letzten Satz sprichwörtlich ,,die Puste aus''. Katrin Barz schaffte es als einzigste im zweiten Durchgang ein glattes 4:0 zu spielen, 583:533 Kegel über Roswitha Schmidt bedeuteten lediglich den Tagessieg bei den Auswärtsergebnissen. Nicole Spiegel musste nach 112 Wurf verletzt raus, Erna Weber konnte nichts mehr ausrichten. 1:3 mit 486:533 Kegel gegen Daniela Wiegele. Teresa Whitfield hätte nur den letzten Satz gewinnen müssen, aber auch hier kein Erfolg: 2:2 mit 512:528 Kegel gegen Astrid Teufel.

 

,,Wenn man einen so wichtigen Sieg, oder zumindest ein Unentschieden, auf diese Weise hergibt ist das richtig ägerlich. Aber es hilft alles Hadern nichts, nächste Woche haben wir ein Heimspiel und da werden wir alles geben und angreifen'', gibt sich Co-Trainer Pascal Kappler kämpferisch.

 

(ck) 

Mit einem Big Point gegen den Tabellenführer Hölzlebruck ließ die TSG am letzten Spieltag aufhorchen. Am kommenden Sonntag geht es nun erstmals zum KSC Önsbach, dem Aufsteiger aus Südbaden.

 

Kaiserslautern als 4. der Tabelle gegen den 6. Önsbach, das ,,Spitzenspiel'' der Liga am 16. Spieltag. Beide Teams trennen nur einen Punkt, mit Aussicht auf den 3. Platz der aktuell vom KC Athena Freiburg besetzt wird. Lauterns Frauen spielen erstmals im Kegelcenter und müssen sich mächtig anstrengen, die Bahnen sind nicht jedermanns Geschmack.

 

Lauterns Männer sind im DKBC-Pokal 2016/2017 gegen den KSC Önsbach auf gleicher Anlage in der 1. Runde sensationell gescheitert, ein Warnsignal auch für die Frauen. Ängstlich reist die TSG aber nicht an, verrät Co-Trainer Pascal Kappler: ,,Die Bahnen in Önsbach sind mir persönlich in keiner guter Erinnerung. Da wir mit den Frauen aber noch nie dort gespielt haben, können wir ohne Druck agieren und nehmen die Bahnverhältnisse wie sie sind''.

 

Bislang konnte der KSC mit Ergebnissen um 3150 Kegel zuhause nicht groß auftrumpfen, vielleicht gelingt es ja der ein oder anderen Spielerin der TSG einen sehr guten Tag zu erwischen um vielleicht das Spiel mit 5:3 für die TSG zu entscheiden ?!

 

(ck)