Einen echten Big Point landeten die TSG-Frauen am Sonntag gegen den Tabellenführer KSV Hölzlebruck. Vor dem Finale noch mit 1:3 und -46 Kegel zurück, sorgten Teresa Whitfield und Katrin Barz anschließend für den wichtigen Punktgewinn, Endstand 5:3 (13:11 Sätze, 3360:3314 Kegel).

 

Zum Start hielt Christine Nikiel gegen Alisa Reichmann gut mit, kam im 4. Satz immer näher heran doch verlor den Punkt leider mit einem Kegel unterschied, 2:2 mit 568:569 Kegel. Ein beruhigendes 3:1 von Sarah Lehmann über Nicole Langenbacher (571:559 Kegel) sorgte für Sicherheit.

 

Danach konnte sich Hölzlebruck in dem Gesamtkegel etwas absetzen. Simone Hartner verspielte im 2. Satz (116:151) den Punktgewinn, 2:2 mit 551:576 Kegel gegen Claudia Reichmann. Nicole Spiegel gewann gegen Ayleen Kaltenbach keinen Satz, mit 0:4 und 560:592 Kegel blieb der Abstand gegen Hölzlebrucks beste Spielern jedoch überschaubar.

 

Die Taktik der Gäste, mit vier gewonnen Duellen ins Finale zu gehen um ein sicheres Unentschieden zu erreichen, klappte nicht. So kam es einmal mehr zur famosen Aufholjagd von Teresa Whitfield (3:1, 534:508 gegen Ilse Krügel) und Katrin Barz (3:1, 576:510 Kegel gegen Veronika Waldvogel). Die Gäste ohne Konterchance, zogen die beiden TSGlerinnen Satz um Satz davon und besiegelten den wichtigen 5:3 Erfolg.

 

,,Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir wussten um unsere Chance und konnten Sie nutzen, das war ein ganz wichtiger Punktgewinn'', so Co-Trainer Pascal Kappler.

 

(ck) 

Für die Frauen der TSG Kaiserslautern könnte am Sonntag ein Big Point warten. Zwar kommt mit dem souveränen Tabellenführer KSV Hölzlebruck eine auf den ersten Blick starke Mannschaft, doch Kaiserslautern hat durchaus die Chance als Sieger die Bahn zu verlassen.

 

Eine geschlossene, starke Mannschaftsleistung und etwas Glück bei der taktischen Aufstellung, so könnte die Siegesformel aussehen. Die Gäste wurden so schon 2015/2016 bezwungen, damals mit 5:3 und 3385:3285 Kegel. 

Die guten Bahnen der TSG verhelfen zwar immer wieder zu persönlichen Bestleistungen, doch ,,wenn wir es schaffen dem Gegner keinen Spielraum für Konter zu lassen, sollten auch ergebnisstarke Einzelduelle von uns gewonnen werden'', meint Co-Trainer Pascal Kappler.

Hier wird man besonders die Spiele gegen Ayleen Kaltenbach und Nicole Langenbacher verfolgen, Hölzlebrucks beste Auswärtsspielerinnen denen in Kaiserslautern durchaus ein 600er zuzutrauen ist.

 

Letzendlich wird es auch darum gehen wer die besseren Nerven hat und ruhig bleibt. Kaiserslautern muss mit Tunnelblick spielen und alles andere ausblenden. Auch die Situation welche bei einer Niederlage entstehen könnte, nämlich in die Abstiegszone zu geraten.

 

(ck)