ck | Einen Big Point landete die TSG in Freiburg: Mit 7:1 (14,5.9,5, 3265:3244 Kegel) gewinnen die Pfälzerinnen trotz der Ausfälle von Katrin Barz und Simone Hartner.


Bereits nach dem ersten Durchgang zeichnete sich eine kleine Sensation ab. Nicole Spiegel (2:2, 553:534 gegen Melanie Pachutzki), Michaela Jung (4:0, 533:504 gegen Tonya Schöpflin) und Sarah Lehmann (2,5:1,5, 524:505 gegen Sonja Steimle) konnten gegen schwächelnde Gastgeberinnen punkten.


Dadurch stand es schon 3:0 mit 67 Kegeln im Plus.


Das Match war allerdings noch nicht entschieden. Während sich Teresa Whitfield und Vanessa Welker gleichwertigen Gegnerinnen stellen sollten, lag die Aufgabe von Andrea Lehmann (0:4) darin, soviel Kegel wie möglich zu treffen. Gegen Jasmin Nübling, die mit 623 Kegeln glänzte, hatte Lauterns Neuling wie zu erwarten keine Chance, zeigte mit 512 aber ein passables Ergebnis.

Trotz der hervorragenden Einzelleistung der Freiburgerin stand Athena letztendlich auf verlorenem Posten weil Teresa Whitfield (2:2, 551:540 gegen Adine Riebsamen) und Lauterns Beste an diesem Tag, Vanessa Welker (4:0, 592:538 gegen Beate Ober), ihre Duelle sicher gewinnen konnten.


ck | Am Sonntag beginnt in Freiburg der Endspurt im Titelrennen der 2. Bundesliga Süd/West. Die TSG Kaiserslautern (3., 18:6) muss auf den relativ einfachen Bahnen der Heinz-Rösch-Kegelsporthalle gegen den KC Athena Freiburg (2., 19:7) gewinnen, um aus eigener Kraft den Sprung auf Platz 1 zu schaffen.

 

Mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz, können die Pfälzerinnen vorlegen und den aktuellen Vierkampf um die Ligakrone anführen.


Mit 3317 Kegel im letzten Heimspiel, zeigten die Gastgeberinnen allerdings was auf die TSG zukommt. ,,Das wird mehr als nur ein hartes Stück Arbeit'', prognostiziert Co-Trainer Pascal Kappler. ,,Mit der richtigen Taktik und dem nötigen Biss können wir ein 5:3 erreichen''. Wenn das gelingt, wäre der erste Brocken schonmal aus dem Weg geräumt. Spiele in Önsbach, zuhause gegen Mainz und Hölzlebruck, anschließend in Waldkirch, folgen.


Für Sarah Lehmann, in den letzten Spielen mit Ergebnissen knapp über 500 Kegel weit unter Normalform, stand in der Vorbereitung auf das Match am Sonntag Extratraining auf dem Programm. ,,Ich habe versucht den Kopf frei zu bekommen und weniger auf der Bahn trainiert. Die letzten Tage haben sich gut angefühlt und ich bin zuversichtlich in Freiburg unverkrampft und mit geladenem Akku an den Start zu gehen''.