Das Ziel gegen den KC Athena Freiburg einen Sieg zu schaffen ist gelungen. Mit 5:3 (14:10 Sätze, 3364:3245 Gesamtkegel) behielt die TSG die Punkte in Kaiserslautern und schaffte dabei auch ein sehr gutes Mannschaftsergebnis.

 

Mit dem guten Start von Christine Nikiel (3:1, 570:511 Kegel gegen Sonja Steimle) und Sarah Lehmann (3:1, 568:521 Kegel gegen Melanie Pachutzki) wurde Freiburg bereits zum Start abgehängt. Zwar sollte Freiburgs beste Spielerin Jasmin Nübling noch folgen, doch angesichts des frühen 2:0 mit 106 Kegel Vorsprung lag die Vermutung nahe, dass sich Lauterns Schlußduo diesen Sieg nicht mehr nehmen lassen würde.

 

Im Mittelpaar gaben beide TSGlerinnen ihre Punkte leider ab. Michaela Jung (2:2, 534:538 Kegel gegen Beate Ober) verlor knapp, Simone Hartner bekam ein 0:4 aufgetischt, 554:604 Kegel gegen die sicher spielende Jasmin Nübling.

 

Nach Mannschaftspunkten stand es nun 2:2, doch 52 Kegel Vorsprung verstanden Teresa Whitfield und Katrin Barz als Einladung zum Sieg.

Teresa Whitfield hatte im 3. Satz einen echten Blackout (109:140), dadurch verschenkte Sie den Sieg gegen Adine Riebsamen, 2:2 mit 534:536 Kegel. Auch nach dem Spiel konnte Whitfield diesen Patzer nicht erklären.

Allerdings war dies aufgrund der erneut souverän starken Lesitung von Katrin Barz nicht weiter tragisch, 4:0 mit 604:535 Kegel gegen Katharina Zwbrowski.

 

Ein Showdown im Finale blieb somit aus, am Ende hatte die TSG 119 Kegel Vorsprung.

 

Die TSG hat es also geschafft den Sieg in Mainz zu nutzen um auch gegen Freiburg zu bestehen. Durch den fast perfekten Start von Christine Nikiel und Sarah Lehmann ging die Taktik der Gäste nicht auf. 3400 Kegel hat es wie befürchtet am Ende nicht gebraucht. Freiburg spielte, bis auf Jasmin Nübling, recht schwach. Kaiserslautern behält zuhause eine weiße Weste, mit 3364 Kegel spielte Margit Welkers Mannschaft dazu ein hohes Gesamtergebnis.

 

(ck)

Durch das 7:1 in Mainz hat die TSG letzten Sonntag den ersten und auch überfälligen Auswärtserfolg der Saison gefeiert. Diesen Schwung gilt es mitzunehmen wenn am 12. Spieltag der KC Athena Freiburg nach Kaiserslautern kommt.

 

Auf Platz drei stehend, wird Freiburg der TSG einiges abverlangen. Durch die ähnliches Bahnverhältnise kommen die Breisgauerinnen meistens gut in Kaiserslautern zurecht. ,,Um 3400 Kegel werden wir wohl spielen müssen, es sei denn Freiburg knickt ein, was ich nicht annehme'', so Co-Trainer Pascal Kappler. ,,Einen Showdown zum Finale, indem Teresa Whtifield und Katrin Barz wieder den Turbo zünden und das Spiel drehen, soll es diesmal nicht geben.''

 

Ein Blick auf die Tabelle der 1. Bundesliga und der 2. Bundesliga Süd/West macht aber deutlich, dass es für beide Teams um mehr als einen Sieg geht. Aktuell würden mit dem DKC Waldkirch und dem TSV Schott Mainz zwei Mannschaften nach Süd/West absteigen, es vermehrter Abstieg (insgesamt 3 Mannschaften) wäre die Folge. Zwar haben beide Teams derzeit fünf, bzw. sechs Punkte Vorspung zu den Abstiegsplätzen, doch ,,mit einem Erfolg würden wir in dieser Hinsicht viel sicherer leben'', heißt es in Kaiserslautern.

 

(ck)