Verlegt auf den 10.03.2018

ck | Die Talfahrt geht weiter: Weil auch das Nachholspiel gegen den KSV Hölzlebruck keine Punkte bringt (3,5:4,5, 15:9 Sätze, 3243:3268 Kegel), kann die TSG Kaiserslautern wohl alle Hoffnungen auf die Meisterschaft zwei Spieltage vor Saisonende abhaken.


Gleich fünf Spielerinnen der 1. Mannschaft musste Trainerin Margit Welker für das Spiel am Sonntag streichen. Verletzungen und krankheitsbedinge Ausfälle zehren im Moment an den Kräften der TSG-Frauen. Trotz der schwierigen Situation, die Nachrücker aus der 2. Mannschaft ließen nicht locker und schafften fast den Coup.


Zu Beginn des Spiels sah es noch so aus, als könnte Kaiserslautern einen perfekten Start hinlegen. Teresa Whitfield kam trotz eines miserablen 2. Satzes (106:128) auf ein 3:1 gegen Alisa Reichmann (548:535). Während der Sieg bei Sarah Lehmann ebenfalls sicher schien, drehte Nicole Langenbacher im 4. Satz nochmal auf und schaffte in die Vollen 115:77! Zu viel Rückstand, der Punkt ging mit sehr guten Ergebnissen mit 2:2 und 572:587 an die Gäste.


Im Mittelpaar rechtfertigte Sissi Wagner (4:0, 540:499 gegen Lieselotte Eckert) ihren Einsatz mit dem sicheren Gewinn. Zwischen Erna Weber und Claudia Reichmann ging es dagegen deutlich enger zur Sache. Die Punkteteilung beim 2:2 mit 517:517 war sicherlich gerecht.


Mit 2,5:1,5 und +39 Kegel lag die TSG weiterhin sehr gut im Rennen.
Andrea Lehmann profitierte von ihrem Vollespiel (386:357) und schnaptte sich den Mannschaftspunkt mit 2,5:1,5 gegen Jessica Eckert. Obwohl Michaela Jung mit 528 wahrlich nicht schlecht spielte, erwischte Ayleen Kaltenbach einen sehr guten Tag und kam auf 598 beim 2,5:1,5. Somit gingen die Zusatzpunkte an den KSV, der insgesamt 25 Kegel mehr spielte.


Wenngleich die Niederlage wie sooft knapp ausfiel, angesichts der Personalprobleme müssen sich die TSG-Frauen nach dieser Leistung nicht verstecken. Unter normalen Umständen wäre ein Sieg die logische Konsequent gewesen. An die Meisterschaft braucht man in der Pfalz nun nicht mehr zu denken, schließlich müssen die Spiele in Waldkirch und zuhause gegen Pirmasens beide hoch gewonnen werden und die Konkurennz aus Freiburg und Mainz muss gleichzeitig alle Spiele verlieren. Zwar hat sich die Liga zu einer Wundertüte entwickelt, mit solch einem Szenario ist allerdings nicht wirklich zu rechnen.


ck | Mit mehreren Nachholspielen am Wochenende wird die Tabelle auch wieder übersichtlicher. In Kaiserslautern erwartet die TSG erstmal den KSV Hölzlebruck. Zwei Spiele weniger als die Konkurrenz und 16:12 Punkte, auch der KSV könnte noch in die obere Tabellenhälfte rutschen.


Dies will man bei der TSG erstmal verhindern, schließlich würde bei einem Sieg von Margit Welkers Team das Punktekonto auf 22:10 aufgestockt. Zwar kann Waldkirch am Sonntag, ebenfalls gegen Hölzlebruck, auf 24:8 etwas aufholen, doch mittlerweile ist gar nichts mehr sicher in dieser verrückten Liga. Auch ein lachender Dritter nach dem 18. Spieltag ist nicht mehr ausgeschlossen.


Die Gäste kommen in der Pfalz immer gut zurecht, eine leichte Aufgabe sieht also anders aus nach den letzten beiden Niederlagen der TSG-Frauen.

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