ck | Wie befürchtet war die Favoritenrolle für die TSG nicht maßgebend: Nur durch einen ernormen Kraftakt gelang Kaiserslautern ein 7:1 (14,5:9,5 Sätze, 3075:3048 Kegel) Erfolg gegen den vermeindlichen Außenseiter Lorsch II.


Das Spiel über sechs Bahnen lief von der ersten Kugel an nicht wirklich rund für die Mannschaft von Trainerin Margit Welker. Sarah Lehmann musste sich nach einem bitteren 0,5:1,5 Rückstand (235:269) zurückkämpfen und schaffte dank der Satzgewinne den 2,5:1,5 Erfolg mit 522:522 gegen Manuela Schwarz. Zeitgleich beruhigte der ungefährdete Sieg von Teresa Whitfield gegen Leonie Klein (4:0, 511:459) die Situation, doch Christine Nikiel stand beim 0:4 mit 474:564 gegen Silke Walter im Abräumen (157:229) auf verlorenem Posten.


Wenngleich zwei Duellsiege an die TSG gingen, mussten 38 Kegel aufgeholt werden.


Nichts für schwache Nerven der 1. Satz, indem Simone Hartner mit 101:111 verlor. Weil auf Katrin Barz (123:112) und eine starke Vanessa Welker (152:129) verlass war, blieben die Alarmglocken jedoch aus. Anschließend fand Simone Hartner wieder in die Erfolgsspur und musste Norma Kudarat nur noch im 4. Satz den Vortritt lassen. Dies reichte für ein 2:2 mit 509:506. Katrin Barz' Schlussspurt (142:123) bedeutete einen weiteren Mannschaftspunkt für Kaiserslautern, 2:2 mit 508:504 gegen Anja Dreiss. Vanessa Welker (4:0 gegen Yvonne Jährling, 493) sorgte für das wichtige Ausreisserergebnis (551), sodass die Zusatzpunkte mit einem 27 Kegel Vorsprung gesichert waren.


Alles andere als leicht, aber letztendlich sieben Mannschaftspunkte auf dem Konto. Als Tabellenzweiter überwintert die TSG nun mit 16:4 Punkten.


ck | Mit dem besten Resultat seit der 120er Ära geht Kaiserslautern in die Rückrunde. Mit 14:4 Punkten liegt die Mannschaft von Trainerin Margit Welker aussichtsreich auf dem 2. Platz, obwohl Spitzenreiter DKC Waldkirch (16:2) bei vielen Mannschaften als Meisterkandidat gilt.

 

Um den Abstand nicht unnötig zu vergrößern, muss beim Vorletzten Lorsch ein Sieg her, sonst können wir fast schon einen Haken hinter die Saison machen, meint Co-Trainer Pascal Kappler.


In Lorsch werden Ergebnisse ab 500 aufwärts nötig sein, mit ein oder zwei Ausreissern nach oben kann auf die Zusatzpunkte gebaut werden. ,,Auf satte Punktegewinne trotz schwacher Ergebnisse, wie es in Pirmasens passiert ist, dürfen wir uns nicht verlassen'', warnt die Trainerin.

 

Sorgen die Mainzerinnen zeitgleich für einen Coup beim Tabellenführer, wird es für den DKC gefährlich.