ck | Wie vorhergesagt war im Rückspiel des Rheinland-Pfalz Derbys vieles möglich. Mit 5:3 (12:12 Sätze, 3347:3298 Kegel) gewinnt Kaiserslautern nach langer Durststrecke zuhause gegen Mainz und freut sich über zwei Punkte.


Die Taktik der TSG war klar auf ein 5:3 ausgelegt. Auch Mainz stellte entsprechend dagegen. Zum Start erfüllten Katrin Barz für Kaiserslautern (3:1/576:529 gegen Monika Petry) und Martina Orth-Helbach für Mainz (3:1/576:532 gegen Bettina Wendel) dies erwartungsgemäß.


Knackpunkt des Spiels war anschließend der große Vorsprung herausgespielt von Vanessa Welker gegen Doina-Ana Westermann mit 4:0 und 612:515. Weil Nicole Spiegel (2:2/558:544) ihren Punkt gegen Lisa Helbach ebenfalls gewann, stand Mainz unter Druck. Satte 144 Kegel mussten Lena Zschuppe und Melanie Helbach nun aufholen.


Bei Franca Dormann standen viele Fragezeichen auf der Stirn. Beim stand von 0:3/-18 war der Punkt bereits weg obwohl sie nicht wirklich etwas falsch machte, sagte anschließend auch Pascal Kappler. Mirjam Hantke heftete sich an Melanie Helbach und ließ diese nicht davonziehen. Mit 1:2/-13 vor dem letzten Satz betrug der Vorsprung immer noch 113 Kegel.


Während es bei Franca Dormann nun besser lief, nutzte Melanie Helbach mit ihrer ganzen Erfahrung einen günstigen Moment um Mirjam Hantke abzuhängen. Dem Powerplay der Mainzerin konnte Mirjam Hantke nicht folgen (109:163), versuchte jedoch ihr Möglichstes um das Spiel zu retten. Weil Lena Zschuppe im letzten Abräumen die Konzentration verlor (35:59), blieb ein Plus von 49 Kegel übrig zum Sieg. Franca Dormann (1:3/552:550 gegen Lena Zschuppe), Mirjam Hantke (1:3/517:584 gegen Melanie Helbach).
Melanie Helbach fand anschließend tröstende Worte für eine sichtlich aufgelöste Mirjam Hantke: ,,Du hast mir das Leben in den ersten drei Sätze extrem schwer gemacht!'' In der Tat muss man sich nicht verstecken wenn man eine Deutsche Meisterin so lange auf den Fersen bleiben konnte. ,,Ich hab es im Vorbericht ja schon aufgezeigt, wenn Melanie Helbach die Chance bekommt ist selbst ein großzügiger Vorsprung schnell weg. Zum Glück ist das nicht schon im 1. Satz passiert.''


Wie bedeutsam der große Vorsprung war und wie wichtig der Punktgewinn von Nicole Spiegel sein sollte, zeigte sich dann am Ende des Spiels.


ck | Zum 10. Spieltag wartet für Margit Welkers Team ein Rheinland-Pfalz Derby. Mit der TSV Schott Mainz kommt eine Mannschaft nach Kaiserslautern, die in jüngster Vergangenheit immer dazu in der Lage war der TSG die Punkte wegzunehmen. ,,Ob in der Liga oder Pokal, die Mainzerinnen mögen unsere Bahnen. Natürlich wollen wir gewinnen, aber das wird sehr schwer. Wenn Martina Orth-Helbach und Melanie Helbach gut ins Spiel finden nimmt das ganze Fahrt auf und selbst ein Vorsprung wäre dann schnell weg'', meint Co-Trainer Pascal Kappler.


Verstecken braucht sich die TSG Kaiserslautern allerdings nicht. Mit zuletzt zwei Siegen und der entsprechenden Einstellung ist vieles möglich.

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