Landesmeisterschaften 120-Wurf

Die TSG Kaiserslautern hat sich bei den Landesmeisterschaften im 120-Wurf Modus sehr gut präsentiert. Insgesamt zweimal Gold und dreimal Bronze, ein gelungener Auftritt der Sportkegler aus der Barbarossastadt!

Pascal Kappler (U23) verteidigte seinen Titel und Katrin Barz sicherte sich bei den Frauen souverän die Spitzenposition. Sebastian Peter, Teresa Lehmann und Alexander Schöpe schafften ebenfalls den Sprung aufs Treppchen. Ein exklusiver Bericht für die Sektion Classic s.u.

Bilder zu den Wettkämpfen sind in unserer Galerie

 

Modus der Deutschen Meisterschaften verlangt den Sportkeglern alles ab

Am 02. & 03.05. wurden im Classic-Treff Ludwigshafen-Oggersheim die Landesmeister der Aktiven im 120-Wurf Spiel der Sektion Classic im Landesfachverband Rheinland-Pfalz ermittelt. Der Modus, angepasst an die Deutschen Meisterschaften, sorgte für wesentlich mehr Spannung und forderte von jedem Spieler vollen Einsatz. Gespielt wurde mit Qualifikation und Endlauf im K.O.-System, entsprechend der Platzierung.

Mit der Qualifikation aller Altersklassen begannen die Wettkämpfte am Samstagvormittag.

Bei der U23 weiblich gingen 8 Teilnehmerinnen an den Start, Vanessa Welker (ESV Pirmasens) gewann mit 577 Kegel recht deutlich die Qualifikation vor Sara Scherer (ESV Pirmasens, 540 Kegel) und Lisa Frühwein (TSV Schott Mainz, 535 Kegel). Die weiteren Ergebnisse: 4. Teresa Lehmann (TSG Kaiserslautern, 525 Kegel), 5. Sabine Held (1. SKC Offstein, 525 Kegel), 6. Sarah Gschwind (SKV Rülzheim, 501 Kegel), 7. Denise Wannemacher (TSG Schwabenheim, 491 Kegel), 8. Dorentina Citaku (ESV Pirmasens, 469 Kegel).

Von 5 gemeldeten Startern schafften es bei der U23 männlich nur 4 in die K.O- Runde. Daniel Hitzke (TSG Kaiserslautern) erzielte mit 592 Kegel in der Quzalifikation den Bestwert. Seine Teamkollegen Pascal Kappler (558) und Sebastian Peter (545) folgten ihm ins Halbfinale. Den letzten Platz in Diesem sicherte sich überraschend Patrick Baussmann (SKV Rülzheim, 524 Kegel) sichtbar knapp vor Marcel Emrath (TSV Schott Mainz, 513 Kegel).

Bei den Frauen starteten ebenfalls 5 Spielerinnen. 544 Kegel in der Qualifikation reichten Katrin Barz (TSG Kaiserslautern) für den 1. Platz. Direkt dahinter Martina Orth-Helbach (TSV Schott Mainz) mit 542 Kegel. Melanie Helbach (TSV Schott Mainz, 516 Kegel) und Heike Bauer (TSG Schwabenheim, 511 Kegel) zogen ebenfalls in die nächste Runde ein. Für Christine Nikiel (TSG Kaiserslautern) blieb mit 483 Kegel der erhoffte Sprung ins Halbfinale unerfüllt.

Bedingt durch den kurzfristigen Ausfall von Frank Grimm (Mainzer KVgg) kämpften bei den Männern 7 Spieler um die Viertelfinalplätze. Den Tagessieg in der Quali errang Martin Müller (TSV Schott Mainz) mit 591 Kegel. Erik Scholz (ebenfalls TSV Schott Mainz) kam auf 569 Kegel, Andreas Nikiel (TSG Kaiserslautern) belegte mit 534 Kegel den 3. Rang. Weiterhin qualifiziert: 4. Alexander Schöpe (TSG Kaiserslautern, 533 Kegel), 5. Carsten Kappler (TSG Kaiserslautern, 521 Kegel), 6. Stephan Gerhardt (TSV Schott Mainz, 501 Kegel), 7. Rene Rampak (TSG Schwabenheim, 423 Kegel).

Viertelfinals

Das Viertelfinale der U23 wartete mit einer Überraschung auf: Die Zweite der Qualifikation, Sara Scherer aus Pirmasens, scheiterte mit 1:3 und 500:545 Kegel an Denise Wannemacher und verpasste das Halbfinale deutlich. Ohne Probleme gelang den übrigen Qualibesten hingegen der Halbfinaleinzug. Teresa Lehmann (3:1, 526:493 gegen Sabine Held), Vanessa Welker (4:0, 561:507 gegen Dorentina Citaku) und Lisa Frühwein (3,5:0,5, 529:428 gegen Sarah Geschwind) machten mit ihren Gegnerinnen kurzen Prozess.

Bei den Männern hatte der Qualisieger Martin Müller, bedingt durch das 7er Feld, im Viertelfinale ein Freilos, spielte aber ebenfalls seine 120-Wurf um auf die gleiche Anzahl an Würfen zu gelangen. Somit stand der erste Halbfinalteilnehmer bereits fest. Sein Gegner wurde im Duell Carsten Kappler gegen Alexander Schöpe ermittelt. Hier setzte sich der erfahrene Schöpe mit 3:1 und 572:537 durch. Erik Scholz zog durch ein glattes 4:0 (513:439) gegen Rene Rampak ebenfalls in die Runde der letzten vier ein. Komplettiert von Andreas Nikiel (2,5:1,5, 553:532 gegen Stephan Gerhardt) dessen Duell enger verlief, standen sich im Halbfinale zwei Mainzer und zwei Lauterer gegenüber.

Halbfinals

Die nächste faustdicke Überraschung gelang Patrick Baussmann bei der U23 männlich. In seinem Halbfinalspiel gegen Daniel Hitzke blieb er mit 3:1 (527:518 Kegel) vorne und zog ins Finale ein. Pascal Kappler behielt in seinem Halbfinale gegen Sebastian Peter (2:2, 596:555 Kegel) die Oberhand und stand als Finalgegner von Baussmann fest.

Einen Kegelkrimi bei der U23 weiblich lieferten sich Teresa Lehmann und Venessa Welker. Das glückliche Ende mit 2:2 und 512:498 Kegel hatte Venessa Welker für sich und Stand im Finale. Beflügelt von dem Halbfinaleinzug setzte Denise Wannemacher im ihrem Duell nochmals einen drauf. Mit 3:1 (507:527 Kegel) schlug sie die Viertelfinalistin der Deutschen Meisterschaften von 2014 Lisa Frühwein und rückte ins Finals vor.

Das Mutter-Tochter Halbfinale bei den Frauen zwischen Martina Orth-Helbach und Melanie Helbach gewann Melanie Helbach mit 3:1 und 545:516 Kegel. Somit stand wenigstens ein Familienmitglied der erfolgreichen Keglerfamilie im Finale.

Katrin Barz bezwang Heike Bauer ohne Mühe mit 4:0 (522:464 Kegel) und zog ebenfalls ins Endspiel ein.

Martin Müller machte im Eiltempo mit 4:0 (575:509 Kegel) gegen Alexander Schöpe bei den Männer alles klar. Ein Kopf-an-Kopf Duell von dem sich die Zuschauer im Vorfeld einiges versprachen blieb somit leider aus. Auf der letzten Bahn schaffte es Erik Scholz sich gegen Andreas Nikiel durchzusetzen (3:1, 529:518 Kegel) und folgte seinem Teamkollegn Martin Müller in den finalen Durchgang.

Spiele um Platz 3

Insgesamt drei Startplätze der U23 weiblich hat Rheinland-Pfalz für die Deutschen Meisterschaften 2015 in Augsburg. Deshalb stand das Spiel um Platz 3 zwischen Teresa Lehmann und Lisa Frühwein besonders im Fokus. Ein Spiel auf Biegen und Brechen entwickelte sich im Laufe des Duells, dessen Ende durch die letzten 5 Wurf im Räumen anhand der besseren Anwürfte von Teresa Lehman zu Ihren Gunsten mit 3:1 und 530:517 Kegel entschieden wurde.

Martina Orth-Helbach kam auf ein aussagekräftiges 4:0 (551:479 Kegel) gegen Heike Bauer und sicherte sich problemlos den dritten Platz und die Bronzemedaille bei den Frauen.

Das Vereinsduell der U23 männlich zwischen Sebastian Peter und Daniel Hitzke wollte lange keinen wirklichen Sieger finden. Erst in der Endphase zog Peter die Zügel nochmals an und siegte mit 3:1 und 568:557 Kegel. Im letzten Jahr konnte sich Daniel Hitzke dank des besseren Abräumergebnis gegen Peter den Startplatz für die Deutschen Meisterschaften sichern. In diesem Jahr fährt nun Sebastian Peter zur ''Deutschen'', denn der dritte Platz ist diesmal ebenfalls qualifiziert durch den Vierfelfinaleinzug der Rheinland-Pfälzer 2014 in Villingen-Schwenningen.

Alexander Schöpe und Andreas Nikiel bestritten das Spiel um Platz 3 bei den Männern. Mit 4:0 und 576:535 Kegel schnappte sich Schöpe Bronze. Im Vergleich zum Halbfinale von beiden Spielern ein besseren Ergebnis mit dem es in der Runde zuvor anders ausgangen wäre.

Finalspiele

Euphorisiert von dem Halbfinale startete Denise Wannemacher gegen die Favoritin Vanessa Welker. Sensationell gewann Wannemacher ihren ersten Titel auf Landesebene durch ein 3:1 und 545:521 Kegel gegen die Weltmeisterin. Die Freude über den Sieg war groß und auch für Vanessa Welker blieb ein kleines Trostpflaster: Beide U23 Spielerinnen sind für die Deutschen Meisterschaften im Juni qualifiziert.

Mit lautstarker Unterstützung verhalfen die Fans Katrin Barz zu ihrem zweiten Landestitel. Melanie Helbach fand auf den Außenbahnen kein wirksames Mittel um zu kontern und musste sich mit 1:3 und 500:549 geschlagen geben. Die verletzungsbedingte und schmerzhafte Aufgabe bei den Landesmeisterschaften 2014 konnte Katrin Barz in diesem Jahr mit dem Titelgewinn ad acta legen und ist zudem für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Für Melanie Helbach bleibt der Start bei den 100-Wurf Landesmeisterschaften, den sie als Titelverteidigerin bestreitet.

Den Titel verteidigen konnte Pascal Kappler (U23 männlich). Der Deutscher Vizemeister von 2014 gewann überlegen mit 4:0 (583:530) gegen Patrick Baussmann. Beide sind zudem als Rheinland-Pfälzische Vertreter bei den deutschen Meisterschaften dabei.

Das wohl schönste Geburtstagsgeschenk machte sich Martin Müller. Knapp mit 2:2 und 530:512 Kegel gewann er den Titel bei den Männern gegen Erik Scholz. Nach 2014 bei der U23 ist es sein zweiter Landestitel in Folge. Als einziger Starter für die ''Deutschen'' qualifiziert hofft er auf ein gutes Ergebnis in Augsburg, trotz der starken Konkurrenz der Nationalspieler, um Rheinland-Pfalz für 2016 einen weiteren Startplatz zu erspielen.

Neuer Modus mit Ecken und Kanten

In den Schlußworten zu den Landesmeisterschaften erklärte Karl Welker (Sektionssportwart) nochmals die Vor- und auch Nachteile des diesjährigen Modus. An einem Tag 360-Wurf zu spielen sei im direkten Duell schon kräftezehrend, deswegen sei man offen für Vorschläge um 2016 einen angepassten Wettkampfmodus vorzustellen. So kann man über Quali und Viertelfinale am Samstag und Halbfinale und Finale am Sonntag nachdenken, natürlich immer abhängig von der Meldung. Insgesamt ist das direkte Duell in mehreren ''Etappen'' aber wichtig um die Spieler auch auf Deutsche Meisterschaften vorzubereiten.

8 Spieler aus Rheinland-Pfalz kämpfen um Startplätze und Medaillen

Das Rheinland-Pfälzische Aufgebot für die Deutschen Meisterschaften 120-Wurf in Augsburg (06. & 07. Juni) ist somit gut besetzt. Im Kegelcenter am Eiskanal kommt es nun zum Showdown umringt von Weltmeistern, Deutschen Meistern und solchen die es werden wollen. Schon in Villingen-Schwenningen 2014 hat Rheinland-Pfalz stärke bewiesen und gezeigt, dass hier viele Talente schlummern die den Weg an die nationale Spitze erreichen können. Auch in diesem Jahr wird die Sektion Classic geschlossen hinter seinen Vertretern stehen um jeden so weit wie möglich nach vorne zu pushen.

 

Für die Sektion Classic, Carsten Kappler

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