AK | Obwohl die Gäste nach eigener Aussage nicht in der gewünschten Besetzung antreten konnten, war die TSG machtlos und verlor haushoch mit 0:8 (3603:3904).

 

Blickte man in den ersten beiden Sätzen noch skeptisch auf die Anzeige, Lautern lag kurzzeitig mit 4:0 vorne, zeigte deutschlands Rekordmeister anschließend eine herausragende Leistung. Robert Ernjesi mit 203 Kegeln im 3. Satz zum neuen Einzelbahnrekord von 680 Kegeln. Auch Jürgen Pointinger rief seine gewohnte Leistung in der zweiten Spielhälfte ab (336:281) und landete bei 640 Kegeln. Christian Klaus (604) und Pascal Nikiel (595) hatten das Nachsehen.

0:2; 1199:1320 (-121)

 

Die Gäste knüpften fast nahtlos an die Leistungen des Startpaares an und holten mit Manuel Weiß (4:0, 660:579 gegen Andreas Nikiel) und Marcus Gerdau (2:2, 619:587) die nächsten Punkte. 

 

0:4; 2365:2599 (-234)

 

Um nicht komplett leer auszugehen, lagen Lauterns Hoffnungen nun bei Sebastian Peter und Pascal Kappler. Obwohl Kappler mit 637 Kegeln überzeugte, markierte Igor Kovacic mit einer 181:152er Schlussbahn den Sieg zum 3:1 (667:637). Sebastian Peter wurde der 1. Satz (132:167) zu Verhängnis, beim 1:3 (603:638) war mehr drin.

 

0:8, 3603:3904 (-301)

 

Es war eine Machtdemonstration des SKV, welche zu keinen Zeitpunkt wirklich gefährdet schien. Bahnrekord (203), Einzelbahnrekord (680) und Mannschaftsbahnrekord (3904) sprechen für sich. Das Privileg gegen die Zerbster zuhause zu spielen ist nicht vielen Mannschaften vergönnt.

An Erfahrung reicher ist der Abstieg in die 2. Bundesliga mit Fassung zu tragen, nächste Saison wieder angreifen und die letzten Spiele in der 1. Bundesliga vollends zu genießen ist die richtige Herangehensweise.